Dienstag, 31. Dezember 2019

Nachrichten aus Religion und Welt - November 2019

30.11.   Nigeria: Wie Christen und Muslime sich gegenseitig 
             vor dem Terror schützen --- (OMNIA, November 2019)
29.11.   Gesellschaft für  Christl.- Jüd.  Zusammenarbeit
             
Lüdenscheid: Jahresprogramm 2020 (online!)

27.11.   Wirtschaftsnobelpreis 2019 und Armutsbekämpfung
              (Dialog-Journal)

27.11.   Uraufführung „Heart Chamber“ von Chaya Czernowin 
             an der  Deutschen Oper Berlin  (Hagalil.com, 26.11.2019)

24.11.    Oberstes Gericht spricht heiligen Grund in Ayodhya 
              den Hindus zu (SZ 09.11.2019)
22.11.    Vor 30 Jahren am 16.11.1989: 
Ignacio Ellacuría (1930-1989)

               Die Ermordung von 6 Jesuiten
               und zwei Frauen in El Salvador,
               unter ihnen der bekannte
               lateinamerikanische 
               Befreiungstheologe
               Ignacio Ellacuría
               Kommentar von
                Juan José Tamayo
, Madrid
              (Amerindia, 21.11.2019)

18.11.    Kunstaktion: Leo Lebendig
              und die Rings of Love als
              Zeichen mitwirkender Solidarität

              (Dialog-Journal)

18.11.    Venedig - die "Serenissima"
               steht unter Wasser
               Korruption, Bürokratie sowie
               Geldmangel sind schuld
              an der Flut in Venedig

              (NZZ, 17.11.2019 mit Fotos)
              Auch die Ausstellungsorte
              der Biennale
              mussten schließen

              (monopol-magazin, 13.11.2019)




Ein Stück der Berliner Mauer im Garten des
Weltzentrums für Frieden, Freiheit und Menschenrechte in Verdun
09.11. --- 30 Jahre Mauerfall: Chronik der Mauer: 1961-1990
Originalstück der Berliner Mauer
in der Graffiti-Ausstellung von VALER
in der ehem. Prämonstratenser-Abtei, Pont-à-Mousson (Lothringen)
Originalreste der Berliner Mauer
Herkunft = zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor 

07.11.   PILGRIM-Newsletter (Wien), Nr. 75 (November 2019)

05.11.   Ein Außenposten des Centre Pompidou im Bund-Museum, Shanghai
              
‘Museum Diplomacy’ as New Pompidou Center Opens in Shanghai
            
  The West Bund Museum, which contains a new outpost of the Centre Pompidou,
                  called Centre Pompidou x West Bund Museum Project.
 
           
(New York Times, 05.11.2019)

02.11    Culture of Peace News Network - CPNN Bulletin for November 1, 2019


01.11.     Neues vom "Engel der Kulturen" (Dialog der Religionen)

Samstag, 28. Dezember 2019

Johanniter und Malteser - Komturei-Kirche in Nieder-Weisel und weitere ehem. Komtureien - Deutschland und Frankreich (aktualisiert)

In dem kleinen Ort Nieder-Weisel (Butzbach, Hessen) steht nicht nur die Zentrale des Johanniter-Ordens, sondern auch die Komturei-Kirche. Sie lässt die mittelalterliche Geschichte bis in die Gegenwart nacherleben.
Errichtet kurz vor 1200, entdeckt man bei genauerem Hinsehen viele architektonische Einflüsse aus dem islamisch geprägten östlichen Mittelmeerraum. Hinzu kommen noch aus späterer Zeit einige Komtureigebäude. 
                                             Die Ordensflagge
Orientalisierendes Pfeiler-Dekor


Komturei-Kirche
(ehem.) Krankensaal im Obergeschoss











Der Orden war und ist im Grunde nur dem Dienst der Nächstenliebe verpflichtet. So erzählt die Johannes dem Täufer gewidmete Kirche das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe: Der Gottesdienstraum mit beeindruckenden noch romanischen Strukturen; darüber der original erhaltene (frühere) Krankensaal, dessen Fußbodenöffnung den Kranken das Mithören der Messe ermöglichte.                                     

Öffnung im Gewölbe zum Hören der Messe
für die darüber liegenden Kranken

Beim Blick in die Geschichte eröffnet sich der ambivalente Zusammenhang der Johanniter als Hospital-Orden während der Kreuzzugszeit. Nach der Niederlage der Kreuzfahrerstaaten durch muslimische Herrscher hatte der Orden seinen Sitz zuerst auf Zypern, dann auf Rhodos und schließlich auf Malta. Als der geheimnisvolle und mächtige Templer-Orden im 14. Jahrhundert ausgelöscht wurde, übernahmen die Johanniter viele ihrer Besitztümer ...

Bei aller belastenden Geschichte zwischen Christen und Muslimen, die durch die Kreuzzüge ausgelöst wurden, ist aber die kulturelle Verbindung zwischen Orient und Okzident durch sie zugleich ungewöhnlich intensiv geworden.

Durch den starken Einfluss der Johanniter-Ordensprovinz (= Balley) im Kurfürstentum Brandenburg blieb nach der Reformation auch ein evangelischer Zweig des Johanniter-Ordens erhalten. Die katholische Parallelorganisation nennt sich nach der letzten Johanniter-Zentrale in Malta Malteser-Orden.
 
Bei den Johannitern denkt man normalerweise an die Johanniter-Unfallhilfe (JUH), die den Gedanken der Hilfe für Kranke und Gefährdete weiterführt. Aber es gibt ihn noch - den gesamten Johanniter-Orden mit dem offiziellen Namen Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem. Er wird von einem Herrenmeister geführt und ist mit ca. 4000 Ehrenrittern weltweit irgendwie dieser Geschichte verhaftet. 
Der christliche Glaube steht weiterhin im Mittelpunkt, aber was mit der Kreuzzugsmentalität begann, kann sich heute als Dienst der Nächstenliebe über alle Religionsgrenzen hinweg verwirklichen. 
Das kommt auch in dieser Information des Ordens zum Ausdruck:
Der Johanniterorden und seine Werke. Zusammengestellt aus den Satzungen und der Ordensregel, aus den Kapitelbeschlüssen und zahlreichen Veröffentlichungen sowie anderen Quellen.
Hg.: Egon Freiherr von Knobelsdorff, Hans-Dieter von Meibom, Claus von Wissmann.
Butzbach-Nieder Weisel, März 2013, 43 S. + Ergänzungen mit Bildmaterial


Der Kirchraum mit Johanniter-Kreuz-Antependien
Commanderie St. Jean, Séstatat/Schlettstadt


Samstag, 21. Dezember 2019

Chanukka 5780 - Lichterfest des Judentums 2019

Der achtarmige Leuchter vor Beginn der Feiern
In diesem Jahr 2018 liegt Chanukka (Chanukkah), das
achttägige Lichtfest des Judentums, parallel zum christlichen Adventszeit:
Chanukka wird  vom 23. Dezember bis
30. Dezember 2019 gefeiert,
nach dem jüdischen Kalender: Kislev/Teweth 5779.

Der Festrhythmus erinnert an den erfolgreichen Makkabäeraufstand im 2. Jahrhundert v. Chr. gegen
Antiochus IV. Epiphanes, der im Jerusalemer Tempel ein Götterbild aufgestellt hatte (weitere Infos hier).
Zur Reinigung des Tempels fand sich nur noch eine geringe Menge koscheren Öls,
die jedoch acht Tage reichte, ohne dass das Licht ausging.

Einer der Festriten besteht nun darin, mit der Hilfe eines "Dieners" jeden Tag ein neues Licht anzuzünden, bis alle acht Kerzen leuchten. 

Der historische Hintergrund,
die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels
im Jahre 164 v.Chr. bietet genug Anlass
zur Fröhlichkeit. 
Der Hanukkah / Chanukka-Leuchter
beim Höhepunkt des Festes

(Wikipedi.en)

Darum zeichnet sich Chanukka auch durch ein entsprechendes Brauchtum aus.

Dazu gehört auch das sog. Dreidl-Spiel.
Außerdem wird spezielles Öl-Gebäck in den Familien verspeist.

Es gibt dafür natürlich
Bestellmöglichkeiten über das Internet.





Johann Hinrich Wichern soll durch das Chanukka-Fest zum Aufstellen des Adventskranzes mit den Adventslichtern angeregt worden sein. 
 
Chanukka-Feier am Phoenix-See Dortmund, 2017







Donnerstag, 19. Dezember 2019

Religionen für den Frieden: Das Weiterwirken einer internationalen Konferenz in Lindau 2019 (aktualisiert)



Alle 5 bis 7 Jahre trifft sich die weltweit vernetzte Organisation Religions for Peace (RfP) an einem Ort, um wichtige Probleme des Miteinanders angesichts von politischen und sozialen Konflikten sowie des dramatisch zunehmenden Klimawandels zu diskutieren.

Vom 20.- 23. August 2019 trafen sich zur 10. Weltversammlung darum etwa 900 Vertreter aus allen Religionen und Regionen der Welt in Lindau am Bodensee, um miteinander dieses Thema zu besprechen:
Caring for our Common Future  ̶  Advancing Shared Well-being
Sorge für unsere gemeinsame Zukunft - das Gemeinwohl für alle fördern


Diese Konferenz wurde von Bundespräsident Walter Steinmeier eröffnet. 


Blick ins Plenum der Weltversammlung (Foto: Martin Affolderbach)
Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz,
Johannes Lähnemann, 
Vorsitzender - Peace Education Standing Commission (PESC)

of Religions for Peace (RfP) 
Bischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD
(Foto: Johannes Lähnemann)
Internationales Podium (Foto: Johannes Lähnemann)
Während der Konferenz wurde auch die Muslima Azza Karam (Freie Universität Amsterdam) zur Vorsitzenden gewählt. Sie löste den amerikanischen Katholiken William Vendley (71 Jahre) ab --- Bericht in Vatican News, 22.08.2019.
Die ehemalige hannoversche lutherische Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der EKD, Margot Käßmann wurde in den World Council von RfP gewählt, der sich zwischen den Konferenzen jährlich trifft --- Bericht in Domradio Köln, 23.08.2019
Das nächste Treffen des World Council wird übrigens 2020 ebenfalls in Lindau stattfinden.



Zeitansagen am Alten Rathaus von Lindau:
Hier ist der Sitz der Gerechtigkeit und  des verantwortungsvollen Verhaltens
HIC IUSTITIAE ET PIETATIS  SEDES (Giebelinschrift)


Die Stadt Lindau im Dreiländereck des Bodensees: Österreich, Schweiz, Deutschland, bot dafür nicht nur eine landschaftlich traumhafte Kulisse, sondern die Stadt war in diesen Tagen selbst ein lebendiger Ort interreligiöser Begegnung.
Es sieht so aus, als würde Lindau auch weiterhin ein besonderer Lernort für die interreligiöse Begegnung sein.
Die Zeichen sind gesetzt:


Der Ring for Peace im Luitpoldpark



Der Engel der Kulturen am Stift

Die Bodenintarsie

Die Bodenintarsie am Stift und vor dem Kulturamt

CC


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Johann Hisch - Brückenbauer bei PILGRIM - Engagement für eine interkulturelle Pädagogik der Nachhaltigkeit

PILGRIM-Zertifizierungsfeier 2017 in Wien - Dr. Johann Hisch (links außen)

Der Newsletter Nr. 76 (Dezember 2019) von PILGRIM, dem internationalen Bildungsnetzwerk in Wien, bietet interessante Einblicke in die weit über Österreich hinauswirkende Tätigkeit dieser Einrichtung. Sie setzt sich in besonderer Weise dafür ein, dass Spiritualität und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zum Zuge kommen. Eine große Zahl von Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen in verschiedenen Ländern wurde hier bereits für ein solches Engagement ausgezeichnet.



Gesamter Newsletter zum Download: http://pilgrim.at/news/199.html

Der langjährige Direktor von PILGRIM, Hofrat Dr. Johann Hisch (geb. 1946) kandidierte in diesem Jahr nicht mehr für den Vorstand. Aufgrund seines Jahrzehnte langen unermüdlichen Engagements als interreligiöser und interkultureller Brückenbauer wurde er zum Ehrenpräsidenten von PILGRIM ernannt. Hier der Bericht im Newsletter, der einen Einblick gibt, wie Johann Hisch interkulturelles und interreligiöses Lernen mit weiter wirkender Kontinuität und Spiritualität immer wieder praktisch verbunden hat:





CC

Dienstag, 10. Dezember 2019

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lüdenscheid (GCJZ) - Jahresprogramm 2020 ---- Besuchsmöglichkeit der ehem. Synagoge Hohenlimburg

Alle Veranstaltungen finden in Lüdenscheid statt,
sofern nicht anders angegeben.

Homepage GCJZ Lüdenscheid >>> 


Die Ziele - 
Wir setzen uns ein für:

  • die gegenseitige Achtung  zwischen Juden und Christen
  • den christlich-jüdischen Dialog
  • die Erforschung und Bekämpfung religiöser, rassistischer und politisch 
    motivierter Vorurteile
  • die respektvolle Begegnung zwischen Juden und Christen
    sowie für Toleranz
  • die Bekämpfung des Antisemitismus.

  • Wir wollen informieren und aufklären durch
    Vorträge, Gedenkfeiern, Ausstellungen und Exkursionen.


Dienstag, 28. Januar 2020:
        Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ -
        Lyrik zum Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz
        Lesung: Rudolf Sparing mit dem Ensemble K
        Zum Gedenken an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
           bringen Mitglieder des Ensemble K  nach einem Konzept von
           Rudolf Sparing Gedichte und Gedankenlyrik von
           jüdischen Betroffenen aus der Zeit des Krieges und der Zeit danach zu Gehör.
        Ort: Stadtbücherei Lüdenscheid, 18.00 Uhr
        Zum Auftakt treffen wir uns an der jüdischen Gedenktafel -
          Rückseite der Stadtbücherei zum Gedenken

Sonntag, 23. Februar 2020:
        Jüdische Märchen und Legenden
        Lesung von Sabine Auth, Ruth Schimanski
        und Gerhard Winterhager
        – am Xylofon: Alex Jacobowitz --- 
Leitung: Rudolf Sparing
        Jüdische Märchen gab es schon set der Antike. Sie zeigen das
          menschliche Miteinander auf und stehen im Spannungsverhältnis
          zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und den Menschen.
          Die Belohnung oder Bestrafung entsprechen den Ge- und Verboten
          im Talmud. Es geht dabei um die spirituelle Entwicklung der Menschen;
          oft ist auch Sozialkritik zu erkennen.
        Ort: Kulturhaus Lüdenscheid, Roter Saal, 18.00 Uhr

Freitag, 13. März 2020:
 
Hawdalakerze mit Kidduschbecher
und Besamimbüchse (wikipedia)
"Sabbat zu Hause"
 Unsere Absicht ist es. den Sabbat im privaten Rahmen
  kennen zu lernen.  W
ir werden durch das
  Zelebrieren an die jüdische Kultur  herangeführt. 
  Beim Essen und T
rinken steht uns ein
  erlebnisreicher Abend 
bevor.
        Die Teilnehmerzahl muss auf 20
        begrenzt werden.
                       
        Für die Beköstigung
 wird
        ein Beitrag von
        20 Euro erhoben.
        Anmeldung erbeten bis zum 29.02.2020          
        bei Hella Goldbach:

        hella.goldbach@gmx.de --- 
Tel. 02351- 677 655 
      Ort: Lüdenscheid,
      Gemeindehaus Maria Königin,
      Graf-von-Galenstr. 23, 
18.00 Uhr 



Mittwoch, 22. April 2020:
         Stellung und Leben der jüdischen Gemeinden
         in 
Deutschland
         Referentin: Rabbinerin Ulrike Offenberg (Hameln)
          In ihrem Vortrag wird sie über die besondere Struktur der
            jüdischen Gemeinden in 
Deutschland und die damit verbundenen
            Aufgaben für das 
 Rabbinat sprechen. Welche Schwierigkeiten sind
            spezifisch für
 das jüdische Leben bei uns, welche Probleme sind vergleichbar
            mit denen anderer Religionsgemeinschaften?
            Rabbinerin Offenberg 
wird Einblicke in jüdisches Gemeindeleben geben
            und aufzeigen, 
wo neue Wege zu gehen sind.
         Ort: Lüdenscheid, Gemeindehaus Maria Königin,
         Graf-von-Galenstr. 23, 
19.00 Uhr

Samstag, 16. bis Sonntag 17. Mai 2020: 
Auf jüdischen Spuren durch Frankfurt/M.
Exkursion mit Rudolf Sparing (Leitung) und der VHS

Westend-Synagoge-Frankfurt/M. (wikipedia)
       



















Seit fast 900 Jahren leben Juden in dieser Stadt. Wir bewegen uns auf ihren Spuren entlang der „jüdischen Erinnerungsstätten“ und werden die Westend Synagoge  besuchen, sowie das renovierte Jüdische Museum im Palais Rothschild und
hören dann einen Vortrag bei einem Glas Wein
 über den jüdischen Humor
Einzelheiten bei Hella Goldbach: hella.goldbach@gmx.de --- Tel. 02351- 677 655 
Anmeldung bis zum 31.März.

Mittwoch, 26. August 2020:
        Frieden durch Boykott?
        Ist  BDS  ein demokratischer Beitrag oder
        ein antisemitischer 
Störenfried?
        Referent: 
Mathias Streicher (Essen)
        Pädagogischer Mitarbeiter im Kath.
Bildungswerk
        BDS  steht für  Boykott , Divestment  and  Sanctions  und ist eine gegen
          Israel gerichtete Bewegung, die 2005 von Palistinänsischen
          Organi
sationen ins Leben gerufen wurde und inzwischen weltweit aktiv
          ist. Sie propagiert nicht nur den Boykott  israelischer Wirtschafts-
          unternehmen, sondern auch israelischer Wissenschaftler,
          Künstler 
und Sportler.
          Der Referent beleuchtet in seinem Vortrag die Ziele
          und
 Methoden dieser Bewegung.
        Ort: Lüdenscheid, Gemeindehaus Maria Königin, 
        Graf-von-Galenstr. 23, 19.00 Uhr


Mittwoch, 30.September 2019:
        Frieden für Israel: Utopie oder begründete Hoffnung?
          Wird es jemals einen Frieden zwischen Palästinensern und Israel
          geben oder bleibt der Frieden eine Utopie ?
        Referent: Alex Feuerherdt, Publizist       
          Er schreibt u.a. für die „Jüdische
 Allgemeine“, „Konkret
          und „Tagesspiegel".
        Ort: Lüdenscheid, Gemeindehaus Maria Königin, 
        Graf-von-Galenstr. 23, 19.00 Uhr


Studienfahrt nach Israel vom 11. bis 21. Oktober 2020
Organisation: Hella Goldbach
       Flug am 11.10. von Frankfurt/M.  nach Tel Aviv. - Besuch u.a.:
        Jerusalem, Bethlehem, Nazareth
        Entlang der Mittelmeerküste geht es nach Caesarea, Haifa und Akko.
        Am See Genezareth halten wir uns die christ
lichen Stätten
        Kapernaum und Tabgha auf. Fahrt zu den Golanhöhen,
        wo es den besten israelischen Wein gibt, dann in die Negev Wüste,
        an das Tote Meer -  wo man schwimmen kann ohne unterzugehen -       
        weiter zur Felsenfestung Massada.  Den Abschlussbildet in
        Tel Aviv die Besichtigung der Häuser im „Bauhaus-Stil“, des  Museums
        und der
 herrlichen Promenade am Mittelmeer.  
        Am 21.10. Rückflug nach Deutschland.
        Einzelheiten zum Ablauf der Studienreise sowie
        Anmeldung zur Reise bis zum 31. August
        bei Hella Goldbach: 
 hella.goldbach@gmx.de --- Tel. 02351- 677 655 

Freitag, 20. November 2020:
        Die Rettung jüdischer Kinder vor dem NS-Regime
        Referentin: 
Dr. Ulrike Hammel
        (Lektorin, 
Aberystwyth University, UK)
       Die Referentin ist Mitherausgeberin des Buches
         „Die Kindertransporte 1938/39 – Rettung und Integration“
          Durch eine außergewöhnliche Rettungsaktion konnten nach den
          Novemberpogromen 1938 sehr viele  Kinder aus
          Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach
          Groß
britannien und in andere Länder gebracht werden.
          Unsere Referentin gibt Antwort auf die Frage, wie sich Trennung
          und Flucht auf den Lebensweg der Kinder auswirkten.
        Ort: Stadtbücherei Lüdenscheid, 18.00 Uhr
        Zuvor Gedenken an der jüdischen Erinnerungstafel -
          Rückseite der Stadt
bücherei -um 17.15 Uhr

   Ihr Besuch ist die Motivation für unsere Arbeit !                             

                                                       

Weitere Informationen:
Deutscher Koordinierungsrat der 
Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) --- mit Programmen >>>



Nach Vereinbarung: Anmeldung bei
Hella Goldbach (E-Mail:  hella.goldbach@gmx.de --- Tel. 02351-677655)


Ehem. Synagoge Hagen-Hohenlimburg (Wikipedia)

Innenraum mit Tora-Nische (Wikipedia)

Gedenktafel in der Tora-Nische