Freitag, 3. April 2020

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Interreligiöses BLOG-Portal
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03.04. Religionsgemeinschaften als "Superverbreiter" der Pandemie:
Corona  und die Religionen - die unsichtbare Frontlinie
(Kerstin Holm in FAZ online, 02.04.2020)


01.04. In kultloser Zeit auf innere Spiritualität setzen. 
Es gab schon immer Zeiten, in denen öffentliche Kulte unmöglich oder
verboten waren (Andreas G. Weiß, kathpress-Österreich)



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4.  (Inter)-Religiöse Einrichtungen
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Pessach – Passafest: 9.-16. April 2020

Pessach-Haggada

Das “Fest der ungesäuerten Brote”,
Pessach / Passa / Passah

war ursprünglich das Fest zur Gerstenernte, ist jedoch eines der höchsten Gedenkfeste Israels. Es gehört zu den traditionellen Wallfahrtsfesten im Judentum mit wichtigen Ritualen auch in der häuslichen Feier und bezieht sich  auf die Erinnerung der
 Befreiung aus Ägypten durch Mose.


Nach jüdischer Zeitzählung beginnt das Fest am
Seder-Abend des 14. Nisan
und dauert bis zum 22. Nisan.
Pessach liegt oft etwa parallel zum christlichen Osterfest.








Die Mahlzeit zur Erinnerung
 an die Befreiung 

Seder-Teller - Details: hier
 wird mit besonderen Speisen und Gewürzen begangen (siehe Abbildung Seder-Teller). Auch Jesus dürfte mit seinen Jüngern das “Abendmahl” vor seinem Tod als Seder-Mahl begangen haben.

Der Name des Festes bedeutet Vorübergehen (des Unglücks), Verschonung.
Vgl. dazu die biblischen Texte
zur Vorbereitung der Flucht aus Ägypten
in 2. Mose 12 und 13,1-16.


Das Internet-Info-Portal Hagalil.com
bietet wiederum
virtuelle Grußkarten für Pessach an.



 

Ramadan 2020: 24. April bis 24. Mai und Fest des Fastenbrechens: 23.-26. Mai


Innenkuppel der Moschee Lünen
Das Fasten im Monat Ramadan dient den Muslimen als Ritus zur Selbstvergewisserung und als bewusstes Symbol der Versöhnung. Der muslimische Fastenmonat beginnt in diesem Jahr am 24. April  und endet am 24. Mai mit dem Fest des Fastenbrechens
(arabisch: Id al-Fitr / türkisch: Ramasan Bayram).Das Fest selbst dauert vom 24.-26. Mai

Die Verschiebung um etwa 11 Tage gegenüber dem Vorjahr  hängt damit zusammen, dass der islamische Kalender sich nach dem Mondjahr ausrichtet. Der Ramadan 2020 findet also im Jahre 1441 nach der Hidschra (der Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina) statt.
Gefastet wird vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang (Verzicht auf Essen und Trinken). Nach dem Gebet wird dann mit Verwandten und Freunden festlich gespeist (Iftar).

Eine gute orientierende Übersicht zum Ramadan bietet die Seite: islam.de
    Eine Besonderheit innerhalb des Ramadan ist noch die Nacht der Bestimmung / Lailat al-Qadr , die einige Tage zuvor begangen wird. In dieser Nacht erhielt der Prophet Mohammed die erste Offenbarung (= Sure 97).

    Es hat sich eingebürgert, dass Christen Glückwünsche und Grußworte senden und oft zum Iftar eingeladen werden. Im Internet auch Beispiele für Glückwunschkarten
    (allerdings nur Englisch).


    Jean-Léon Gérôme: Betende auf einem Dach in Kairo [1865] -  (Wikipedia.en)
    Original: Hamburger Kunsthalle


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    Donnerstag, 19. März 2020

    Einweihung des erweiterten Albert-Schweitzer-Hauses in Günsbach im September 2020

    Foto: Association Internationale Albert Schweitzer (AISL)


    INVITATION / INAUGURATION

    Après de longs travaux d'extension et de restauration, l'Association Internationale pour l’œuvre du Dr. Albert Schweitzer de Lambaréné invitera
    à l'inauguration de la Maison Albert Schweitzer

    Le samedi 12 septembre 2020 8, rue de Munster, F-68140 Günsbach
      
    + 33 (0)3 89 77 31 42 - gunsbach@schweitzer.org

    Nach langen Monaten des Baues der Erweiterung und der Renovierung des
    Albert-Schweitzer-Hauses wird die
    Internationale Albert Schweitzer-Vereinigung AISL
    zur
     
    Einweihung des Albert-Schweitzer-Hauses einladen.

     Samstag, 12. September 2020
    8, rue de Munster, F-68140 Günsbach

     Internetseite www.schweitzer.org

                          +33 (0)3 83 77 31 42  -  gunsbach@schweitzer.org





    Bildergebnis für Maison Albert Schweitzer Gunsbach Logo Bilder
    Logo der Association Albert Schweitzer


    Lizenz: CC


    Mittwoch, 18. März 2020

    Noruz / Now-Ruz / Naw-Rúz - 2020 - Frühlingsfest im iranischen Kulturraum und Neujahr in der Baha'i-Religion (aktualisiert)

    Der Kampf zwischen Stier (Symbol für die Erde)
    und Löwe
    (Symbol für die Sonne)
    als Sinnbild des zoroastrischen
    Noruz (aus Persepolis
    , Iran)
    (Wikipedia - Nouruz)


    Das Naw-Rúz-Fest (auch Noruz, Nouruz oder Nowruz) hat religionsgeschichtlich
    seine Wurzeln in den altiranischen Religionen, besonders im Zoroastrismus. Es ist damit über 2500 Jahre alt. So ergeben sich für den Frühlingsbeginn  2020:
    Das Jahr 3758 nach Zarathustra, 1399 im islamischen Jahr ---- Umrechnungskalender >>> ----------- Noruz-Kalender - Übersicht >>>







    Noruz wird als "Persisches Neujahrsfest"
    im gesamten iranischen Kulturraum
    begangen. Es ist zugleich eine feierliche Begrüßung des Frühlings.
     Auch in den kurdischen Siedlungsgebieten spielt es eine große Rolle.
     Insgesamt wird Noruz in Zentralasien, im Kaukasus, auf dem Balkan,
    in der Schwarzmeer-Region und im Nahen Osten gefeiert -
    und natürlich von Iranern überall auf der Welt.

    Mehr zum Noruz-Fest und weiteren persischen Riten bei Nirupars: hier


    Symbol der Baha'i-Religion

    Bei den Baha'i-Gläubigen wird nach einer 19tägigen Fastenzeit  der Neujahrstag Naw-Rúz
    (no Rúz = neuer Tag ) immer am 20. oder 21. März als feststehender Termin gefeiert.
    Mehr zum Baha'i-Kalender: hier

     





    Ein besonders schöner mittelöstlicher Brauch
    ist die spezielle Speise für Noruz,

    genannt Haft-Sin oder die Sieben S:
    Haft-Sin-Tisch (engl. Wikipedia)
    Es handelt sich um ein spezielles Arrangement
    mit 7 Speisen.
    Sie beginnen alle mit dem Buchstaben s (sin = س ) nach dem persischen Alphabet .


    Ein Haft-Sin-Tisch enthält folgende Zutaten,
    die folgende Elemente symbolisieren:
    1. Der Spiegel der Himmel
    2. Der Apfel =  die Erde
    3. Die Kerzen = das Feuer
    4. Das Rosenwasser (Golab) =
      das Wasser
    5. Weizen oder Gerste (Sabzeh) = Pflanzen
    6. Der Goldfisch steht für die Tiere
    7. Die bemalten Eier zeigen den Menschen
      und die Fruchtbarkeit der Erde an.

    Noruz-Fest im West-östlichen Divan Iserlohn
    Da es sich bei Noruz um ein altes Frühlingsfest handelt, mischen sich hier religiöse und volkskundliche Bezüge aus dem mittelöstlichen Raum.
    Im dialogischen Kontext ist zu beachten, dass die Schia der Baha'i-Religion z.T. sehr kritisch gegenübersteht und im derzeitigen Iran die Baha'i-Gläubigen Verfolgungen ausgesetzt sind.
    Da auch im Westen gern an den Beginn des Frühlings erinnert wird, bietet sich eine Kulturen verbindende Vermittlung mit den iranischen Traditionen und der Baha'i-Religion an.






    Lizenz: Creative Commons


    Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lüdenscheid (GCJZ) - Jahresprogramm 2020 ---- Besuchsmöglichkeit der ehem. Synagoge Hohenlimburg

    Alle Veranstaltungen finden in Lüdenscheid statt,
    sofern nicht anders angegeben.

    Homepage GCJZ Lüdenscheid >>> 


    Die Ziele - 
    Wir setzen uns ein für:

    • die gegenseitige Achtung  zwischen Juden und Christen
    • den christlich-jüdischen Dialog
    • die Erforschung und Bekämpfung religiöser, rassistischer und politisch 
      motivierter Vorurteile
    • die respektvolle Begegnung zwischen Juden und Christen
      sowie für Toleranz
    • die Bekämpfung des Antisemitismus.

    • Wir wollen informieren und aufklären durch
      Vorträge, Gedenkfeiern, Ausstellungen und Exkursionen.



    Mittwoch, 26. August 2020:
            Frieden durch Boykott?
            Ist  BDS  ein demokratischer Beitrag oder
            ein antisemitischer 
    Störenfried?
            Referent: 
    Mathias Streicher (Essen)
            Pädagogischer Mitarbeiter im Kath.
    Bildungswerk
            BDS  steht für  Boykott , Divestment  and  Sanctions  und ist eine gegen
              Israel gerichtete Bewegung, die 2005 von Palistinänsischen
              Organi
    sationen ins Leben gerufen wurde und inzwischen weltweit aktiv
              ist. Sie propagiert nicht nur den Boykott  israelischer Wirtschafts-
              unternehmen, sondern auch israelischer Wissenschaftler,
              Künstler 
    und Sportler.
              Der Referent beleuchtet in seinem Vortrag die Ziele
              und
     Methoden dieser Bewegung.
            Ort: Lüdenscheid, Gemeindehaus Maria Königin, 
            Graf-von-Galenstr. 23, 19.00 Uhr


    Mittwoch, 30.September 2020:
            Frieden für Israel: Utopie oder begründete Hoffnung?
              Wird es jemals einen Frieden zwischen Palästinensern und Israel
              geben oder bleibt der Frieden eine Utopie ?
            Referent: Alex Feuerherdt, Publizist       
              Er schreibt u.a. für die „Jüdische
     Allgemeine“, „Konkret
              und „Tagesspiegel".
            Ort: Lüdenscheid, Gemeindehaus Maria Königin, 
            Graf-von-Galenstr. 23, 19.00 Uhr

    Freitag, 20. November 2020:
            Die Rettung jüdischer Kinder vor dem NS-Regime
            Referentin: 
    Dr. Ulrike Hammel
            (Lektorin, 
    Aberystwyth University, UK)
           Die Referentin ist Mitherausgeberin des Buches
             „Die Kindertransporte 1938/39 – Rettung und Integration“
              Durch eine außergewöhnliche Rettungsaktion konnten nach den
              Novemberpogromen 1938 sehr viele  Kinder aus
              Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach
              Groß
    britannien und in andere Länder gebracht werden.
              Unsere Referentin gibt Antwort auf die Frage, wie sich Trennung
              und Flucht auf den Lebensweg der Kinder auswirkten.
            Ort: Stadtbücherei Lüdenscheid, 18.00 Uhr
            Zuvor Gedenken an der jüdischen Erinnerungstafel -
              Rückseite der Stadt
    bücherei -um 17.15 Uhr

       Ihr Besuch ist die Motivation für unsere Arbeit !                             

                                                          
    Weitere Informationen:
    Deutscher Koordinierungsrat der 
    Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) --- mit Programmen >>>



    Nach Vereinbarung: Anmeldung bei
    Hella Goldbach (E-Mail:  hella.goldbach@gmx.de --- Tel. 02351-677655)


    Ehem. Synagoge Hagen-Hohenlimburg (Wikipedia)

    Innenraum mit Tora-Nische (Wikipedia)

    Gedenktafel in der Tora-Nische