Freitag, 6. Dezember 2019

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Donnerstag, 5. Dezember 2019

Leo Lebendig und die "Rings of Love" als Zeichen mitwirkender Solidarität



Bei der Jahrestagung 2019 der Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) stellte der Lichtkünstler Leo Lebendig (geb. 1939) aus Dortmund eine neue Aktion seiner interreligiösen Friedensarbeit vor: 
Rings of Love.  Er knüpft hier an = Vision 2020, für die Menschheit eine atomwaffenfreie Zukunft zu realisieren - to Realize for the Mankind a Nuclear-Free Future.  Diese Hoffnung wird bereits gemeinsam von 7.847 Städten mit ihren Bürgermeistern getragen: 
Mayors for Peace 
(Stand 01.11.2019).

Mit diesen Ringen der Liebe signalisiert Leo Lebendig die Herausforderung für die Religionen. Sie symbolisieren nämlich sechs religiöse Traditionen, denen er einzelne Farben zugeordnet hat:
Christentum = rot, Buddhismus = orange, Hinduismus = gelb, Islam = grün, Judentum = blau, Baha'i = lila.  
Der Purpurring in der Mitte steht als 7. Farbe für die "Human Octave", also für die Menschheit insgesamt. 
Diese Religions-Ringe der Liebe werden darum auch beim Hiroshima-Tag 2020 in Japan leuchten.


In diesem Zusammenhang ruft Leo Lebendig zur 1. Hiroshimade auf !



Wir sind die Welt ! Wir sind krank wie Sadako ! Wir wollen versuchen, 1000 Kraniche zu bauen - rund um die Welt.Wenn Menschen in 1000 Städten am 6. August 2020 die Geburt von 1000 farbigen Kranichen feiern, können wir  = die Welt = gesund werden.

"Wo Himmel und Welt sich berühren, da bekommt unsere Welt Farbe."
Stephan Schröer, Alt-Abt der Abtei Königsmünster in Meschede


Demonstration am 01.12.2019 auf dem Hausvogteiplatz in Berlin


Weitere Informationen: 


  HIROSHIMA UND NAGASAKI
                   DIE GESCHICHTE VON SADAKO SASAKI 

Sadako war zwei Jahre alt, als die Atombombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Sie war zwei Kilometer von dem Ort entfernt, an dem die Bombe explodierte. Die meisten Nachbarn Sadakos starben. Sie aber war überhaupt nicht verletzt, wenigstens nicht so, dass man irgendetwas sehen konnte. Bis Sadako in der siebten Klasse war, war sie ein normales, glückliches Kind. Jedoch, einen Tag nach einem wichtigen Staffellauf, bei dem sie ihrem Team zum Sieg verhalf, fühlte sie sich extrem müde und schwindlig. 
Nach einiger Zeit war der Schwindel weg und Sadako dachte, dass er nur durch die Überanstrengung des Rennens gekommen war. Aber ihre Ruhe dauerte nicht lange. Eines Tages wurde es Sadako so schwindlig, dass sie hinfiel. Ihre Schulkameraden bemerkten dies und informierten den Lehrer. Später brachten Sadakos Eltern sie ins Krankenhaus, um zu sehen, was mit ihr nicht in Ordnung war. Sakado erfuhr dort, dass sie Leukämie hatte. Niemand konnte das glauben. Zu dieser Zeit nannte man Leukämie die "Atombomben Krankheit". Fast alle, die daran erkrankten, starben. Deshalb war Sadako sehr ängstlich. Weinend musste sie im Krankenhaus bleiben. 
Kurz danach kam ihre beste Freundin Chizuko, um sie zu besuchen. Chizuko brachte einige Blätter Origamipapier mit. Sie erzählte Sadako eine Legende. 
Der Kranich, so sagte sie, ist in Japan ein heiliger Vogel, der seit hunderten von Jahren lebt. Und wenn eine kranke Person 1000 Papierkraniche faltet, wird sie wieder gesund werden. Nachdem Sadako diese Legende gehört hatte, entschloss sie sich, 1000 Kraniche zu falten. Sadakos Familie machte sich große Sorgen um sie. Sie kamen oft ins Krankenhaus, um sie zu besuchen. Sie redeten mit ihr und halfen ihr, Kraniche zu falten. Nachdem sie 500 Kraniche gefaltet hatte, fühlte Sadako sich besser und die Ärzte erlaubten ihr, für eine kurze Zeit nach Hause zu gehen. Aber nach dem Ende der ersten Woche zu Hause kam wieder der Schwindel und die Müdigkeit und sie musste zurück ins Krankenhaus. Selbst in dieser Zeit mit starken Schmerzen versuchte sie, fröhlich und hoffnungsvoll zu sein. 
Nicht lange danach, ihre Familie stand um ihr Bett, schlief Sadako friedlich ein, um nicht wieder aufzuwachen. Sie hatte insgesamt 644 Papierkraniche gefaltet. 
Sadakos 39 Schulkameraden waren sehr traurig über den Verlust ihrer Freundin und beschlossen, ihr zu Ehren einen Papierkranich-KIub zu gründen. 
Am 5. Mai 1958, fast 3 Jahre nach Sadakos Tod, war genug Geld gesammelt, um ihr zu Ehren ein Monument zu bauen. Es ist bekannt als das Friedensmonument der Kinder und hat seinen Platz in der Mitte des Friedensparks von Hiroshima, nahe dem Ort, wo die Bombe abgeworfen wurde. Am Sockel des Monuments steht:

"Dies ist unser Ruf, dies ist 
unser Gebet, Frieden in der Welt"


CC

Weltfriedenstag am 6. August: Hiroshima und Nagasaki - Nein zur Atombombe - Nein zum Krieg (aktualisiert)

Hiroshima,  zerstörtes Genbaku-Gebäude
als Friedensmahnmal
Der 2. Weltkrieg endete in Japan mit einer furchtbaren Katastrophe: Amerikanische Bomber
warfen am 6. August 1945 in Hiroshima und am 9. August 1945 in Nagasaki zum ersten Mal Atombomben ab, ehe die japanische Regierung am 2. September 1945 kapitulierte. 

Über 100.000 Menschen starben sofort. Die Folgen der Verletzungen und die tödlichen Wirkungen der atomaren Strahlung forderten bis Ende 1945 weitere 130.000 Opfer. In den folgenden Jahren starben immer noch viele Menschen an den Langzeitwirkungen der Atombombe. 


Es ist seitdem eine große Anzahl bewegender Berichte von Augenzeugen erschienen.
Eine besonders beeindruckende Geschichte ist jene des kleinen Mädchens Sadako, das der österreichische Jugendbuchautor Karl Bruckner aufgezeichnet hat. 


Karl Bruckner: Sadako will leben [1961].
Wien-München: Verlag Jugend und Volk
1990, 12. Aufl., 190 S.
Übersetzung in 22 Sprachen
und Veröffentlichungen in über 2 Millionen Exemplaren.
Neuauflage: Würzburg. Arena 2006
TB Arena life, 191 S.

Ausführliche Besprechung: hier

Die vierjährige Sadako erlebt in Hiroshima die Explosion der Atombombe. Nach 10 Jahren wird sie - wie viele andere - ebenfalls "strahlenkrank". Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf. Eine japanische Legende erzählt, dass für diejenigen, die 1000 Kraniche in Goldpapier falten, ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung geht. Sadako stirbt beim 989. Kranich ...
Kinderdenkmal in Hiroshima
mit Friedensglocke und
 goldenem Kranich




Im Friedensgarten von Hiroshima steht heute auch ein Kinderdenkmal: Auf der Spitze einer Atombombe sieht man Sadako mit einem Kranich. Und ein goldener Kranich hängt unter der Glocke als Zeichen, damit der Frieden Gestalt gewinne !


Kinderdenkmal: Der goldene Kranich
unter der Friedensglocke




Zeugnisse von Frauen, die den Atombombenabwurf von Hiroshima und Nagasaki überlebt haben: Testimonies of Hiroshima and Nagasaki: Women Speak Out for Peace
DVD 2009, Hg. Soka Gakkai International - in mehreren Sprachen - 

---Trailer auf YouTube (UNO),
    11 Min.: >>>

--- Literaturliste des Netzwerks 
     Friedenskooperative (2010) >>>



Einige ältere Titel zur Erinnerung:

  • Helmut Erlinghagen: Hiroshima und wir.
    Augenzeugenberichte und Perspektiven.
    Frankfurt/M.: Fischer TB 4236, 1982, 127 S.
  • John Hersey: Hiroshima 6.8.1945, 8 Uhr 15. Vorwort: Robert Jungk.
    Frankfurt/M.: Athenäum, TB 140, 1989, 187 S.
  • Robert Jungk: Off limits für das Gewissen.
    Der Briefwechsel Claude Eatherly - Günther Anders.
    Reinbeck b. Hamburg: Rowohlt 1961 u.ö., 158 S.
  • Paul Takashi Nagai: Die Glocken von Nagasaki.
    Geschichte der Atombombe
    Aus dem Japanischen von Friedrich Seizaburo Nohara
    Kleinjörl b. Flensburg: G.E. Schroeder-Verlag 1980, 170 S.
  • Ito Narihiko / Siegfried Schaarschmidt / Wolfgang Schamoni (Hg.):
    Seit jenem Tag. Hiroshima und Nagasaki in der japanischen Literatur.
    Frankfurt/M.: Fischer TB 5862, 1984, 223 S., Karten
  • Edita Morris: Die Saat von Hiroshima. Roman.
    Berlin & Weimar: Aufbau-Verlag 1966, 136 S.
  • Arata Osada (Hg.): Kinder von Hiroshima. Japanische Kinder
     über den 6. August 1945. Aus dem Japanischen von Edith Rau.
    Frankfurt/M.: Röderberg 1985, 8. Aufl., 280 S., Karte
                                                                                     CC

Sonntag, 1. Dezember 2019

Tà katoptrizómena Nr. 122 - Dezember 2019: Lektüren

CPNN-Culture of Peace News Network, 1. Dezember 2019

masthead rev

CPNN Bulletin for December 1, 2019

THE POPE AND THE CULTURE OF PEACE
Pope Francis is committing the Catholic Church to nuclear disarmament, sustainable development and the rights of indigenous peoples, key components of the culture of peace.
Speaking in Hiroshima on November 23, he said that "The use of atomic energy for the purpose of war is today more than ever a crime not only against the dignity of human beings, but against any possible future for our common home."
And at the Vatican from October 6 to 27, the Pope hosted an unprecedented meeting of the Roman Catholic Synod of Bishops for the Pan-Amazon Region that denounced attacks on the environment and the life of indigenous people of the Amazon region and called for radical changes in planetary lifestyles, including:
- to stop excessive consumption; 
- reduce dependence on fossil fuels, plastics and consumption of meat and fish; 
- and to seek sustainable alternatives in agriculture, energy, and transportation.

According to the spokesmen of Mouvement de la Paix, the Pope’s declaration in Hiroshima is another historic step in the fight for the total elimination of nuclear weapons. His proposal that the money spent for these works of death should be devoted to human development and the struggle for the climate corresponds to the slogan adopted by the 160 or so organizations of the Collective On the Move for Peace, which called for September 21 (International Day of Peace) to march "for peace, climate, social justice and nuclear disarmament".
In the United States the Pope’s remarks were welcomed by activists who are opposing nuclear weapons, including progressive journalist Amy Goodman, whistleblower Daniel Ellsberg and the Plowshares movement, the group of seven Catholic peace activists who are awaiting sentencing for breaking into the Kings Bay Naval Submarine Base. Ellsberg reminds us that the Pope is a" powerful voice in the world" and that "he has obviously undergone a considerable education on this, as have the people in Plowshares movement. And if he can pass that requirement on and its urgency to the bishops throughout the world, it will I am sure create conditions in which our own representatives will call on our executive branch at last to . . . negotiate seriously toward a verifiable mutual elimination of nuclear weapons."
And according to the Climate Change News, the decisions of the Amazon Synod set out a collision course with Brazil’s president Jair Bolsonaro for the future of the Amazon and the "potential to reach a great audience" given the church’s presence across the region. Whereas Bolsonaro was elected on a campaign pledge to open-up the Amazon for mining and developments, the bishops agreed the need for an alternative development plan for the Amazon, focused on indigenous rights and environmental protection.
Writing in America, the Jesuit Review, Luke Hansen provides "five key takeaways from the synod":
1. It placed the indigenous communities at the center of the synod process over foreign economic interests. In the two-year preparatory process over 80,000 people participated.
2. It called for "conversion", challenging Europeans and North Americans to examine and change their lifestyles and engage in political action in solidarity with Amazonian communities.
3. It sought to practice what it preached regarding “integral ecology” and care for our common home.
4. All 120 paragraphs of the synod’s final document (currently available in Spanish only) were approved with the necessary two-thirds majority vote, including proposals related to married priests and women deacons.
5. Since his election as pope in March 2013, Pope Francis has transformed the Synod of Bishops into a privileged place of discernment and conversion.
A similar analysis is made by the Jesuit Michael Shuck from Georgetown University, who adds that a sense of urgency pervaded the testimonies of Indigenous men and women throughout the synod. At the final press briefing, Cardinal Czerny remarked that the ecological and human crisis is so deep that without this sense of urgency “we’re not going to make it.” This bold assertion was matched by the Final Document’s declaration that “integral ecology is not one more path that the Church can choose for the future in this territory, it is the only possible path.”
While these declarations are welcomed by nuclear activists, climate activists and Jesuits, we may see them in an even broader context as a major step in the transition from a culture of war to a culture of peace.
* * * * *
If you cannot see the photos click here for the internet version. Click here for the bulletin in French or here for the bulletin in Spanish. 




          
DISARMAMENT & SECURITY

Pope Francis' declaration in Hiroshima marks another historic step in the fight for the total elimination of nuclear weapons
FREE FLOW OF INFORMATION

Gambia : Banjul Regional Forum 2019: Engaging Young African Leaders to Achieve the 2030 and 2063 Agendas
HUMAN RIGHTS

USA: Exoneration of Scott Warren is a triumph for humanity
DEMOCRATIC PARTICIPATION

Alternative justice strengthens the culture of peace in Chiapas
EDUCATION FOR PEACE

Dominican Republic: Education ministry continues training on ethics, culture of peace and protection of rights
SUSTAINABLE DEVELOPMENT

Catholic church denounces ‘attacks’ on Amazon people and forest
TOLERANCE & SOLIDAIRTY

Top 5 takeaways from the Amazon synod
WOMEN’S EQUALITY

#NousToutes : Tens of thousands march in Paris to condemn violence against women 

Samstag, 30. November 2019

Nigeria - wie Christen und Muslime sich gegenseitig vor dem Terror schützen

Die Interfaith Peacemaker Reams (IPT) der Organisation Omnia - Institute for Contextual Leadership in Chicago, USA - organisieren, begleiten und bilden Menschen an Brennpunkten religiöser oder ethnischer Konflikte aus, damit vor Ort gefährliche Situationen entschärft oder gar befriedet werden können.
Der November-Rundbrief 2019 von Omnia beschreibt besonders beeindruckend, wie sich Christen und Muslime in Nordnigeria gegenseitig vor terroristischen Angriffen schützen. Dieses Beispiel ist Teil einer Kampagne mit dem Titel:
Every Village a Peace Village



This Thanksgiving weekend (in the United States) I give thanks for you, and your commitment to peacebuilding!
This is OMNIA’s journey as well. As the African proverb says: If you want to go fast, walk alone. If you want to go far, walk together. We are walking far.  And this is an invitation for you to walk together with us.
OMNIA is on the cusp of something new. We are launching our campaign, Every Village a Peace Village, which will make a huge difference in the lives of our sisters and brothers in dire situations in Northeast Nigeria, Sri Lanka and Bangladesh, where violent religious extremism takes a severe toll.

As you know, we equip religious leaders and people of faith to build Interfaith Peacemaker Teams (IPTs). Muslims, Buddhists, Hindus and Christians are trained in the best practices of interreligious dialogue and community organizing. They learn to transform their attitudes from mistrust and fear to reconciliation and love of neighbor. Together they build power so they can effectively address issues critical to their communities. Today there are 71 IPTs in Nigeria’s Gombe State, 18 in Sri Lanka and 15 in Bangladesh. I can tell you many amazing stories of individual and community transformation.
Here’s one:  
In Northeast Nigeria, Christians feel especially vulnerable on Sundays when they gather for church services. They worry about getting attacked by Boko Haram, one of the most violent terrorist organizations in the world. For over ten years now, they’ve been attacking not only the Christian communities, but also peace-loving Muslims. Churches have assigned young men of their congregations to provide security. They stand at the gate and using metal detectors check worshippers for explosives. When the service starts, they stand guard to protect those who pray. They know that in case of a Boko Haram attack, they are the first line of defense.
In the town of Nassarawa there’s an Interfaith Peacemaker Team (IPT). The Imams of the IPT said to the Pastors, “It is not good that your young men miss worship service on Sunday. They should be inside the church, not outside. We will send Muslim young men to provide security for you on Sunday mornings, so the Christian young men can go to church.” The pastors not only accepted, they reciprocated. Today, Muslim young men provide security at the churches, and Christian young men provide security at the Mosque on Friday afternoons. “Before the OMNIA training, we couldn’t even imagine this,” the imams and the pastors said to me. “It is amazing that we have learned to trust each other.”
This is how the IPTs serve their communities. Rather than let extremists divide them, they use the OMNIA skills to act together. They renovate schools, repair roads, collaborate across religious lines to start businesses, and keep peace during elections.
 Can you imagine the transformation, when hundreds of such stories get repeated in more and more villages in Nigeria, Sri Lanka and Bangladesh? That’s the result they long to see. “We are tired of the mistrust, the conflict, and the violence,” they say. We need an IPT in every village. “Every Village a Peace Village” they clamor ...                                                                                     Again, thank you for walking together with us. As we join with Nigerians, Sri Lankans, Bangladeshis and others, our walk together can secure a more just and peaceful future for all of us.             
With peace and blessings!

Rev. Dr. Shanta Premawardhana
President, OMNIA Institute for Contextual Leadership
Copyright © 2019 OMNIA Institute for Contextual Leadership, All rights reserved.
Thank you for your interest in OMNIA and its Interfaith Peacemaker Teams. Your engagement is a source of encouragement for our work of peace-building around the world.

Our mailing address is:
OMNIA Institute for Contextual Leadership
155 N. Michigan Avenue, Suite 519
Chicago, IL 60601, USA

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Islamische Theologie an deutschen Universitäten - Islamischer Religionsunterricht - Islamische Gemeinschaften - Islamverbände (aktualisiert)


Die politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern haben inzwischen organisatorisch umgesetzt, den Islam als Teil Deutschlands in die universitäre Lehre und Forschung einzugliedern. Die Erfahrungen mit den islamischen Studienzentren an den Universitäten sind ermutigend:

Zwei Besonderheiten:

1.  Der Alevismus / das Alevitentum wird in Deutschland
     als eigenständige Bekenntnisgemeinschaft geführt.
     Daher gibt es in Nordrhein-Westfalen auch dafür einen regulären Unterricht:

--- Alevitischer Religionsunterricht: Bericht vom 14.02.2011 im Kölner Stadtanzeiger
--- Alevitischer RU als ordentliches Lehrfach  (Schule NRW 05/2012) 

2.  Die Ahmadiyya als islamische Sonderform hat in Hessen inzwischen den Status einer
Körperschaft öfentlichen Rechts
.
--- Homepage der deutschen Ahmadiyya: hier



Große islamische Gruppierungen, Zusammenschlüsse
und Dachverbände in Deutschland (Auswahl)

TTund Milli Görüs im Schulterschluss – Quelle: https://www.ksta.de/29949890 ©2018
  • Die Ismailische Gemeinschaft: Dachverband der Ismailiten  (Siebener-Schiiten)

Staatliches Engagement: Deutsche Islamkonferenz: Übersichten in Google-News  


Forschungs- und Ausbildungszentren für
Islamische Theologie in Deutschland

Humboldt-Universität Berlin


Universität ERLANGEN-NÜRNBERG:


Universität FRANKFURT/M. / Universität GIESSEN 

Universität HAMBURG:  
Akademie der Weltreligionen (AWR) 


Universität MÜNSTER   

Universität OSNABRÜCK 
Universität PADERBORN



Universität TÜBINGEN:  


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Blog von Serdar Günes (Universität Frankfurt/M.) mit vielen Beiträgen zum Thema "Islamische Theologie und Religionspädagogik in Deutschland"

Sondersituation Bremen:
Ablösung des Faches "Biblische Geschichte" durch "Religion"
(Radio Bremen, 26.06.14)