Dienstag, 26. April 2016

Baha'i-Religion und das höchste Fest "Ridvan" - das Prophetentum von Baha'u'llah

Der heutige Ridvan-Garten
in Akko, Israel  (Wikipedia)
Die Baha'i-Religion als jüngste monotheistische Weltreligion hat keine besonderen auffälligen Rituale. Gedenken und Feiern haben stärker meditativen Charakter, bei denen die Texte der "Stifter" rezitiert werden und damit auf die Geschichte dieser Glaubenstradition Bezug genommen wird.
Der Baha´i-Kalender hat für die Festtage auch einen besonderen Rhythmus und ist insgesamt auf die Gründungsdaten der Baha´i-Religion bezogen.




Das höchste Fest der Baha'i-Religion, Ridvan, liegt zwischen dem
21. April und 2. Mai.

Im Jahre 2016 wird Ridván am 29. April gefeiert.

Das Fest bezieht sich auf Baha'u'llah (1817-1892), der sich als der "Eine Verheißene" geweissagt sah.
Die Baha'i-Religion bezieht sich darum auch auf Mirza Ali Muhammad (1819-1850), genannt der Bab (= das Tor), der sich als Vorläufer des großen Gesandten ansah, ähnlich wie Johannes der Täufer, der als Vorläufer Jesu angesehen wird. Auf diese Weise proklamierte der Bab das Prophetentum des Baha'u'llah.

Das Wort Ridvan = Garten bezieht sich auf einen Garten in Bagdad, in dem sich der "Verheißene" aufhielt, ehe er von seiner Haft aus Teheran kommend zur Weiterverbannung nach Istanbul geschickt wurde.

Details und geschichtliche Hintergründe zu Ridvan: hier

Weitere Gedenktage und Feste der Baha'i: hier

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