Freitag, 11. November 2016

Baha'i-Religion: Der Báb als Vorläufer und Bahá'u'lláh - Gedenktage im Jahr

Symbolik der Baha'i: hier
Der "Bab" (1819 - 1850)

Für die Baha´i-Anhänger ist der
        23. Mai als Jahrestag

        der "Erklärung des Báb"
in jedem Jahr ein bedeutendes Datum für die Glaubenstradition der Baha'i.

Der "Bab" gab den Anstoß für die Gründung der Baha´i-Religion. Er wurde als Seyyed ʿAli Muhammad Schirazi am 20. Oktober 1819 im persischen Schiraz geboren.
Bekannt wurde er unter seinen

Ehren-Namen “Bab” ( = das Tor).
Ähnlich wie Johannes der Täufer im Christentum -  verstand er sich als Vorläufer eines großen zu erwartenden Gesandten, nämlich Bahá'u'lláh.
Er machte seinen Sendungsauftrag 1844 bekannt. Dies brachte ihm das Martyrium ein. Er wurde am 9. Juli 1850 in Täbris hingerichtet. Der 9. Juli  ist darum zum Gedenktag geworden.

Bahá'u'llah (1817 - 1892)

Der eigentliche Gründer der Baha'i-Religion, Mirza Husain-ʿAli Nuri mit dem Ehrentitel Bahá'u'llah (= Herrlichkeit Gottes). Er wurde am 12. November 1817 in Teheran als Sohn einer reichen und angesehenen Familie geboren. Darum feiert man an diesem Tag auch als Erinnerung.  Bahá'u'llah sah sich als verheißener Offenbarer des Einen liebenden Schöpfergottes. Seine Botschaft brachte ihn in Konflikt mit dem Osmanischen Reich.
Er starb in der Verbannung in Akko am 29. Mai 1892
Dieser Tag ist darum für die Baha'i-Gläubigen ein besonderer Anlass des Gedenkens.

Vgl. auch Rídvan, Erinnerung an den Garten, in dem Baha'u'llah auf dem Weg von Bagdad nach Istanbul Station machte.




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