Donnerstag, 28. November 2013

Lernort Grabeskirche Dortmund


Nicht nur im November, zu allen Jahreszeiten ist der Tod ein ständiger Begleiter des Menschen. Neben der immer noch verbreiteten Verdrängung des Todes hat sich jedoch in den letzten Jahren eine veränderte Friedhofskultur entwickelt.
Blick vom Altar zum "Urnenfeld"

Abgesehen von der Problematik zunehmender anonymer Bestattungen zeigen sich neue, das Bewusstsein vertiefende Formen des Abschiednehmens. Neben den bisher einmaligen Gärten der Bestattung, die von Fritz Roth in Bergisch Gladbach realisiert wurden, nehmen auch die sog. Kolumbarien wieder zu. Sie werden verstärkt in Kirchen eingerichtet, die die Gemeinden teilweise nicht mehr benötigen.  Hier finden die Hinterbliebenen einen meditativen Ort der Trauer. Die Urnen der Toten werden auf verschiedene Weise aufbewahrt. 
Vgl. auch den Beitrag "Urnenkirchen" (aus: evangelisch.de)


Ein besonders schönes Beispiel ist die Grabeskirche Liebfrauen in Dortmund.

Weitere Informationen zu den Jenseitsvorstellungen der Religionen: hier 


Belegte und freie Urnenplätze
Der gemeinsame "Aschebrunnen"
für die Asche der Verstorbenen
nach 20jährigen Ruhezeit
Der Altarraum für die Trauerfeiern


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