Montag, 29. Januar 2018

Den Frieden aufbauen - Brücken als Symbole der Völkerversöhnung


CONSTRUIRE LA PAIX / DEN FRIEDEN AUFBAUEN
Du Canada au Japon en passant par l’Irlande du Nord,
La Croix vous fait découvrir les ponts de paix et d’amitié qui réunissent des peuples autrefois ennemis.
Bildbericht in der französischen Zeitung "LA CROIX" (29.01.2018) von Audrey Dufour.
Brücken als Symbole der Versöhnung.

Es sind Brücken der Freundschaft, die Völker vereinen, die einstmals Feinde waren.

Auf "Découvrez"  bzw. den Pfeil klicken, um die einzelnen Brücken anzuschauen
und auch die historischen Hintergründe dazu zu lesen.
"La Croix" lädt ein, 
weitere Beispiele solcher Friedensbrücken an die Redaktion zu schicken.
Alle Details und die Originalbeiträge auf dem

Diese Brücken werden vorgestellt:

  • Le Peace Bridge de Londonderry, en Irlande du Nord
  • Stari Most, le pont de Mostar en Bosnie-Herzégovine
  • Le pont Hiên Luong, au Vietnam
  • Le pont Aioi à Hiroshima, au Japon
  • Les ponts de l’amitié sur le Mékong, entre la Thaïlande et le Laos
  • Le pont de Boyaca, à Campo de Boyaca, en Colombie
  • Le Reconciliation Bridge à Calgary, au Canada
  • Le pont de l’amitié sur la Sarre, entre la France et l’Allemagne

Samstag, 27. Januar 2018

Claudia Bickmann - im Horizont der Weltphilosophien (aktualisiert)

Die Philosophin Prof. Dr. Claudia Bickmann
(22.08.1952 - 30.04.2017) gehörte zu den  Promotorinnen geisteswissenschaftlichen Denkens mit interkultureller Ausrichtung. Seit 2002 hatte sie den Lehrstuhl für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Religionsphilosophie/Metaphysik, Ästhetik, Sprachphilosophie und Interkulturellen Philosophie inne. 
Details: hier 
2003-2004 war sie Geschäftsführende Direktorin des Philosophischen Seminars der Universität zu Köln. Insgesamt entstand hier eine Werkstatt interkulturellen Lernens im Kontext von Orient und Okzident.
Die Horizonterweiterungen durch ihre Gastprofessuren in Ägypten: (Kairo, El Menya, Alexandria) und in Indien (Neu-Delhi) verschärften den Blick in orientalisches Denken, während ihr Gastaufenthalt an der Prager Universität den Blick nach Osteuropa erweiterte. Dies alles floss in ihr aktives interkulturell-philosophisches Lehren und Forschen ein. Diese Prägungen wirkten weiter - in ihrer Zeit als Präsidentin der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP) von 2004 - 2016,  im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) von 2006 - 2011 und in der International Confucius Association (ICA) in Peking. Als Philosophin setzte sie sich dabei intensiv mit dem Verhältnis von Religion und Philosophie auseinander. Damit schlug sie auch eine wichtige Brücke zwischen Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft. Ihre Untersuchungen zu Immanuel Kant wirkten dabei wie ein Orientierungskompass.
Das erinnert übrigens in manchem an den islamischen Religionsphilosophen und Islamwissenschaftler Abdoldjavad Falaturi (1926-1996), ebenfalls von der Universität Köln.

Gedenkveranstaltung zu Ehren von
Claudia Bickmann am 26.01.2018

Claudia Bickmanns Veröffentlichungen bringen sehr deutlich die Korrelationen zwischen Religion und Philosophie in ihren kulturellen Grenzüberschreitungen zum Ausdruck. Dies zeigt sich am deutlichsten in der intensiven Mitwirkung an der Buchreihe des Bautz-Verlages Weltphilosophien im Gespräch.
Überblick über alle Bände, Inhaltsverzeichnisse und Leseproben: hier


Veröffentlichungen in Auswahl
  • Der Gattungsbegriff im Spannungsfeld zwischen historischer Betrachtung und Systementwurf.
    Eine Auseinandersetzung mit der gattungstheoretischen Forschung
    an ausgewählten Beispielen literaturwissenschaftlicher Theoriebildung im 20. Jahrhundert.
    Frankfurt /M. u.a.: Peter Lang 1984
  • Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik, (Kongressband). Amsterdam, New York: Rodopi 2006
    Hg. gemeinsam mit Hermann-Josef Scheidgen, Tobias Voßhenrich und Markus Wirtz.
    Mehr Infos mit Inhaltsverzeichnis: hier
  • Immanuel Kants Weltphilosophie. Bautz: Nordhausen 2006
  • Religion und Philosophie im Widerstreit? Bd. II.
    Gemeinsam mit Markus Wirtz. Nordhausen: Bautz 2008 
  • Rationalität und Spiritualität. Weltphilosophien im Gespräch, Bd. 1.
     Hg. mit Tobias Voßhenrich, Hermann-Josef Scheidgen, Markus Wirtz.
    Nordhausen: Bautz 2009

    Inhaltsverzeichnis und Leseprobe: hier
  • Selbstverhältnis im Weltbezug, Teil I.
    Weltphilosophien im Gespräch, Bd. 4

    Hg. mit Markus Wirtz unter Mitarbeit von Viktoria Burkert.
    Nordhausen: Bautz 2010
  • Selbstverhältnis im Weltbezug, Teil II.
    Weltphilosophien im Gespräch, Bd. 5.

    Hg. mit Markus Wirtz unter Mitarbeit von Viktoria Burkert.
    Nordhausen: Bautz 2011
  • Absolutheit und Kontingent. Beiträge zum Universalismus/Relativismus-Problem
    Weltphilosophien im Gespräch Bd. 7. Hg. mit Markus Wirtz unter Mitarbeit von Viktoria Burkert.
    Nordhausen: Bautz 2011
  • Sinnhorizonte. Weltphilosophien zur Bildbarkeit des Menschen, unter Mitarbeit von Viktoria Burkert
    Weltphilosophien im Gespräch Bd. 8. Hg. mit Markus Wirtz. Nordhausen: Bautz 2012
  • Sinnhorizonte zur Bildbarkeit des Menschen. Weltphilosophien im Gespräch, Bd. 9.
    Hg. mit Markus Wirtz unter Mitarbeit von Viktoria Burkert.
    Nordhausen: Bautz 2012
  • Die Idee vom höchsten Gut. Annäherung an die Perspektive der Menschlichkeit
     und an die Idee des Göttlichen. 
    Weltphilosophien im Gespräch Bd. 11
     --- Hg. mit Markus Wirtz. Nordhausen: Bautz 2014 
  • Differenz oder das Denken des Denkens. Topologie der Einheitsorte im Verhältnis
    von Denken und Sein im Horizont der Traszendentalphilosophie Kants.
    Schriften zur Transzendentalphilosophie, Bd. 11. Hamburg: Meiner [1996] 2015
  • Hegels Philosophie des Geistes zwischen endlichem und absolutem Denken.
    Weltphilosophien im Gespräch Bd. 14
     Hg. mit Markus Wirtz
    unter Mitarbeit von Florian Bohde, Lars Heckenroth und Dominik Hiob. Nordhausen: Bautz 2016.




Sonntag, 21. Januar 2018

Das Portal "Amerindia" - interkulturelle-interreligiöse Verständigung und Option für die Armen


Das Portal  Amerindia spiegelt Traditionen eines lateinamerikanischen und karibischen Christentums, das seinen Ausdruck in der kirchlichen anerkannten Option für die Armen gefunden hat. In den Beiträgen und Blogs verschiedener Theologen lassen sich entscheidende Schritte für die verwandelnde Kraft ökumenischen Denkens und Handelns erkennen - im Sinne eines offenen Dialogs und der interreligiösen Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.





Die Priorität von Amerindia ist, die vorrangige Option für die Armen zu bekräftigen und sich gegen die Marginalisierung von einzelnen Gruppen der Gesellschaften zu wenden. Inspirationsquellen sind das Evangelium und die Aktualisierung des Erbes, das in der Generalkonferenz der lateinamerikanischen Bischöfe in Medellin (1968), Puebla (1979), Santo Domingo (1992), Aparecida (2007), sowie durch die Synode von Amerika (1997) zum Ausdruck kam.
Es geht darum, auf die neuen Herausforderungen zu reagieren, die unsere Länder durch die neoliberale Globalisierung erleben. Dies impliziert, dass die Option für neue Modelle verstärkt wird, die die Gemeinschaft aller Glaubenden, die solidarische Mitwirkung der Kirche und die Theologie der Befreiung als Beitrag zur Universalkirche betonen.

Zur Geschichte
Das Portal Amerindia entstand im Jahr 1978 zur Vorbereitung der Dritten Generalkonferenz der lateinamerikanischen Bischöfe in Puebla (Mexiko), und zwar als beratende Gruppe von Bischöfen und Theologen. Dieselbe Gruppe hat 1992 auf der Konferenz von Santo Domingo und 1997 in Rom bei der Sonderversammlung der Bischofssynode in Rom mitgewirkt.

Seit 1998 wurde Amerindia  als breites, pluralistisches und repräsentatives Netz der Bischöfe, Theologen, Erzieher, Sozialwissenschaftler, Ordensleute und Laien  ausgebaut. Es geht darum, dass sich die Kirche verpflichtet, mit neuen Bewegungen und sozialen Aktionen, die bevorzugte Option für die Armen zu bekräftigen und das theologisch-pastorale Erbe Lateinamerikas und der Karibik  zu aktualisieren.

Am Gewebe einer Geschichte des "Gott von unten" arbeiten viele Hände mit. So sind Räume einer befreiende Kirche entstanden, in denen durch Verstehen die Solidarität mit den Ausgeschlossenen und der bedrohten Mutter Erde laut hörbar wird.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Gedenkorte und Zeugen jüdischen Lebens in Iserlohn (aktualisiert)

Mahnmahl (Siegfried Neuenhausen,1989)
Das Hakenkreuz ist zerbrochen!



Carl-Heinz ("Charly") Kipper (geb. 1926) war der letzte jüdische Zeitzeuge Iserlohns. Er starb am 23.01.2014. Glücklicherweise entstand zuvor nicht nur ein Interview mit ihm, sondern auch in Zusammenarbeit mit Iserlohner Gesamtschülern ein 20minütiger Film:
13 Jahre in Angst. 
Er ist besonders für Kinder und Jugendliche geeignet.
Das gilt auch für die orientierende Broschüre über die Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus:

Mathias und der Mensch aus Bronze (Jugendamt der Stadt Iserlohn 2012, 3. Aufl. 32 S., Abb., Karte)



Im Film 13 Jahre Angst erzählt Carl-Heinz Kipper selbst seine dramatische Lebensgeschichte von der anfänglichen Beliebtheit bis zur völligen Ausgrenzung. Dank einer katholischen Frau wurde er vor dem Schlimmsten bewahrt. Im Blick auf die jugendliche Zielgruppe ist die Präsentation durch animierte Zeichnungen und Originaldokumente bereichert.


Durch diese beeindruckende Lebensgeschichte wird zugleich die Zeitepoche nationalsozialistscher Gewaltherrschaft Iserlohns vergegenwärtigt. 
Denn auch hier wurden in der sog. Kristallnacht 1938 die Synagoge niedergebrannt und jüdische Geschäfte geplündert. 
Erinnerung an die Synagogenzerstörung in Iserlohn am 9./10. Nov. 1938
(Der Westen, 07.11.2008) 


Gedenktafel Mendener Straße
Hier tat sich ein weiteres dunkles Geschichtskapitel auf, das erst 1945 mit der Befreiung
durch die Allierten endete.

--- Weitere Informationen: hier

--- Die antisemitische Wochenzeitung
„Der Stürmer“
. Meldungen 1934-1939 aus dem Bereich des heutigen Märkischen Kreises (Friedrich Petrasch)



Auszug zum Download aus:

Quellen zur Geschichte der Juden
im Raum Iserlohn,
1989, S. 1-7 



Der Text auf der Synagogengedenktafel:
Hier gegenüber stand die Synagoge der jüdischen Gemeinde Iserlohn. Sie wurde in der Nacht
vom 9. auf den 10. November 1938 von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und zerstört.
Zum Andenken an unsere jüdischen Bürgerinnen
und Bürger, die in den Jahren 1933 - 1945
gedemütigt, entrechtet, vertrieben und ermordert wurden.

"Ihr alle, die Ihr vorübergeht, kommt seht,
ob ein Schmerz sei wie mein Schmerz,
den man mir angetan hat.
(Klagelieder 1,12) 

 





Montag, 15. Januar 2018

Mahatma Gandhi - 70 Jahre nach seinem Tod - Erinnerung an seine letzte Rede





2017: The Year of Disruptions

Die letzte Rede Mahatma Gandhis während eines Gebetstreffens am zweiten Tag seines Fastens (14. Januar 1948) und vor seiner Ermordung am 30. Januar 1948.


Wenn Hindus. Muslime und Sikhs gewaltsam gegeneinander kämpfen,
hilft das niemandem.
Der volle Wortlaut der Rede (englisch): hier
(The Wire - eine indische Web-Publikation - 14.01.2018)


Artikel zum letzten Fasten Gandhis, 13.-18. Januar 1948 (The Wire, 15.01.2018)

Weitere ktuelle Nachrichten zu Religion und Welt": hier

Der religiöse Nationalismus auf dem Vormarsch


La Vie
Der zunehmende religiöse Nationalismus, besonders in den islamisch geprägten Ländern, hat auch zu weiteren Diskriminierungen, Unterdrückungen und Verfolgungen der ethnischen und religiösen Minoritäten geführt. Das betrifft verstärkt auch die dortigen Christen.
Aktuell beschreibt dies die französische (katholische) Zeitung "La Vie" vom 11.01.2018.
Sie beruft sich dabei auf die Nichtregierungsorganisation (NGO) "Portes Ouvertes France", die einen Weltindex der Christenverfolgungen zusammengestellt hat. "La Vie" gibt dazu einen detaillierten Länderüberblick:
On observe un retour de nationalisme religieux


Weitere aktuelle Nachrichten zu "Religion und Welt": hier

Dienstag, 9. Januar 2018

Jemen - erschütternde Jahresbilanz 2017



Der Jemen wurde im Jahr 2017 zum Einen durch erbitterte Kämpfe einzelner Milizen und Clans aufs Tiefste erschüttert. Durch das militärische Eingreifen des sunnitischen Saudi-Arabien Auseinandersetzung wird hier zum Anderen auf Kosten der Bevölkerung auch um die Vorherrschaft gegenüber dem schiitischen Iran gestritten.  Gewalt, Hunger und Seuchen nie dagewesenen Ausmaßes sind die Folgen. Europa und die USA halten sich in diesem weit entfernten Konflikt zurück. Und das Leiden der Menschen geht weiter.

Ausführliche Darstellung in Open Democracy: hier

Homepage Open Democracy
- Die britische Webseite für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte


>>> Monatsübersicht und Nachrichten-Archiv: hier

Montag, 8. Januar 2018

Drei Jahre nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo - besonnenes Gedenken

Actualités Politique, Monde, Economie et Culture - L'Express

Staatspräsident Macron und die Pariser Bürgermeisterin gedachten zusammen mit vielen Bürgern vor dem ehemaligen Büro von Charlie Hebdo und dem Supermarkt Hyper Cacher der furchtbaren Terroranschläge vor drei Jahren. Sie taten dies - wie es die Angehörigen der Opfer wünschten - in ruhiger Besonnenheit.
Ausführlicher Bericht in L'Express online (französisch): hier

>>> Vgl. Dialog-Journal vom 26. Juli 2017: hier

>>> Monatsübersicht und Nachrichten-Archiv: hier


Für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit: Notwendigkeit von Protesten - Merkmal der Menschenwürde

Home

Das Portal Open Democracy hat ein Feature von Protesten zusammengestellt.
Es zeigt die Notwendigkeit,  immer wieder Unterdrückung, Ungerechtigkeiten und Gewalt öffentlich anzuprangern - Protest - a matter of human rights







Mittwoch, 3. Januar 2018

Interkulturelle Weihnachts- und Neujahrsgrüße (aktualisiert)

Weihnachtsstern
im Kurhaus Wiesbaden 2017
Jedes Jahr erreichen uns viele Glückwünsche zum Weihnachtsfest, gerade von Menschen anderer Glaubenstraditionen:




Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und besinnliche Momente im Kreis Ihrer Lieben!
Möge der reine Geist Jesu uns alle bereichern in einer Zeit, in der wir ihn am dringlichsten benötigen!
Prof. Dr. Milad Karimi, Münster






Liebe Freundinnen und Freunde, 
in diesen wunderschönen Tagen denkt jeder gläubige Christ über den Sinn seines Lebens nach. Er fragt und will wissen, ob er sein Leben gemäß seinem christlichen Glauben ausrichtet und was zu unternehmen wäre, um ein Christus nahes Leben zu gestalten. Ich bin zwar Moslem, sehe aber in Christus eine Inkarnation der Liebe, die auch mich bewegt und trägt. Dieses Gefühl zeigt, dass wir Menschen mehr sind als die Summe unserer Eigenschaften, sondern als Geisteswesen immer das Vollkommene suchen und uns mit ihm identifizieren wollen. In diesem Sinne heißt Christus zu lieben oder christlich zu leben, nach Vollkommenheit zu streben. 
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine erleuchtete Zeit mit einem vergebenden Herzen, in dem eine Sehnsuchtssolidarität lebt, die wir stets zu erwecken suchen sollten. Mein Lächeln für Euch aus dem Kontinent nebenan: Trier.
Prof. Dr. Hamid Reza Yousefi, Trier

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Weihnachtsgruß von
Dr. Helene Büchel, Liechtenstein
mit einem Foto von Maria und Josef
auf Herbergssuche.

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Die Säule für Jerusalem
Weihnachtsgruß vom
Engel der Kulturen:
Frohe Feste - stille Zeiten - lauter Gnade 

Carmen Dietrich und Gregor Merten, Burscheid


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Einige Freundinnen und Freunde haben uns die Neujahrgrüße in vielen Sprachen übermittelt. Wir möchten diese Wünsche gern weitergeben:


Happy New Year       goede slip        अच्छा पर्ची पर
achchha parchee par              جيد الانزلاق على 
                jayid alainzilaq ealaa        טוב להחליק  
      iyi kayma                              لغزش خوب                    Καλή χρονιά     Ein glückliches Neues Jahr!


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Weihnachten 2017 - Es fällt immer wieder auf, wie viel Licht in der Symbolik der großen Weltreligionen steckt. Weihnachten hat mit Lichtfesten zu tun:

Diwali für die Hindus, Oktober 2017 ---- Bodhi oder Erleuchtung des Buddha, Dezember 2017 ----  
Chinesisches Neujahr, Februar 2018 ---- 
Geburtstag des Propheten Mohammed, Dezember 2017  ---- 
Chanukka - Jüdisches Lichterfest, Dezember 2017  ---- 


Menschen suchen nach Licht, und weltweit teilen Christen und andere Gläubige Bilder, Musik und Rituale des jeweils anderen. Zum Glück, weil die Welt größer ist als unsere eigene bekannte Domain. Mit den Lichtfesten in den Weltreligionen teilen wir eine gemeinsame Mission, nämlich auf das Gewissen zu antworten, das uns alle lehrt, Wahrheit und Liebe jenseits unserer eigenen Grenzen zu suchen.



In einem Gemälde von Sandro Botticelli (Florenz, 1445-1510) schauen sich Maria und Jesus in Unschuld an und lächeln sich an. 
Sie sagen so viel wie: Die Geburt des Kindes ist das Fest des Lächelns Gottes für diese Welt. 
Ein Lächeln, denn glücklicherweise gibt es immer noch Leute, die wissen, dass totes Holz das heimische Leben speist. 
O radix Jesse, o Wurzel Jesse, Aus dem Stumpf Jesses schießt ein Spross, ein Spross seiner Wurzeln blüht "
(Jesaja 11: 1). 
Und in diesem Bild der grünen Zweige sind wir als Christen nicht allein auf der Suche nach Zeichen der Erneuerung und Gerechtigkeit.
Marien van den Boom,  INTR°A Niederlande



Aus Bethlehem:
Weihnachtsgrüße von Pfarrer Dr. Mitri Raheb: hier

Von der Charter of Compassion (USA): Grußwort von Karen Armstrong und Infos

Aus Beirut, Libanon:

Jedes Jahr schreibt uns auch Prof. Dr. Mohammad Sammak. Er ist Sonderberater des Groß-Mufti im Libanon und Generalsekretär des "Spiritual Islam Summit". Besonders beeindruckend sind diese Worte:

On Christmas, hope reemerges for peace to prevail in the region where He lived and from where He rose to Heavens so that peace would prevail in the whole world. The Christians of the Orient who suffer with us, and we suffer with them from the phenomena of savagery and injustice are entrusted to continue disseminating the message of love and hope as well as bearing testimony to justice in memory of the birth of the One who resuscitates of hope and love. Merry Christmas.

                           

FRIEDENSLICHT DER ABRAHAMSRELIGIONEN

Weihnachtsgruß 2017:  Installation in der Dormitio-Abtei
auf dem Berg Zion in Jerusalem 2011!
von Leo Lebendig, LichtMaler, Dortmund

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Liebe INTR°A-FreundInnen/Friends!
“When I find myself in times of trouble
Mother Mary comes to me
Speaking words of wisdom, let it be…”
Such speaking and listening is our wish
for XMas 2017 and Year 2018!
Chagall: Christus

Deze popsong van Paul McCartney
 gaat over zijn moeder, die jong overleed.
Je mag van hem ook denken aan Maria, de moeder van Jezus.
In zijn liedje spreekt, fluistert Maria 
tot vijf keer toe
‘words of wisdom’.
 
Zulk spreken en horen is onze wensvoor Kerst 2017 en Jaar 2018 
Liesbeth & Ari van Buuren, Amsterdam
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Die Zeit steht nicht still. Im Gegenteil, sie scheint sich zu beschleunigen. 
Innovationen stürmen auf uns ein.
Im Wind des Wandels flattern Fahnen der Verheißung;
aber niemand weiß, ob sie Gefahren oder Besserungen künden.
In einer solchen Zeit braucht es ein gutes Maß an Achtsamkeit und Nüchternheit,
an klarem Geist und wacher Urteilskraft.
 Und eben dies wünschen wir Ihnen an der Schwelle zum Jahr 2018. 
Möge es Ihnen ein gutes Jahr sein. Mit weihnachtlichem Gruß

Dr. phil. Christoph Quarch und Christine Teufel, Fulda
 www.christophquarch.de


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Image en ligne 



Noël béni
 et heureuse année 2018 !
Pasteur Roger Foehrlé, Strasbourg, France







                                                                                                                       

United Religions Initiative (URI):
Weihnachts- und Neujahrsgrüße 



Verlag Actes Sud (Arles): Glückwünsche für 2018

  CC