Donnerstag, 26. November 2015

Rita Gross - Buddhistische Brückenbauerin im Horizont von religionspluralistischer Theologie und Feminismus

Die sich seit den 60er Jahren des 20. Jh.s entwickelnde religionspluralistische Theologie richtet ihr Augenmerk auf die mögliche Gleichwertigkeit (nicht Gleichheit!) der Religionen. Das hat zu erheblichen Auseinandersetzungen mit dem Selbstverständnis der christlichen Lehre geführt. Hier sei an prominente Theologen wie Paul F. Knitter, Leonard Swidler, Perry Schmidt-Leukel und Farid Esack erinnert, aber besonders an den Promotor dieser Richtung, den englischen Theologen und Religionsphilosophen John Hick.
Die kürzlich verstorbene buddhistisch-feministische Theologin Rita Gross (06.07.1943 - 11.11.2015) ist leider kaum im deutschen Sprachraum diskutiert worden. Sie lehrte vor ihrer Emeritierung an der Universität von Wisconsin-Eau Claire (USA) und war die Vorsitzende der Abteilung "Women and Religion" der "American Academy of Religion." 
---Ausführlicher Bericht in "The Lions Roar" vom 12.11.2015 
--- Nachruf im European Network of Buddhist Christian Studies

Rita Gross hat im Zusammenhang ihrer komparativen Studien die Bedeutung der Frauenrolle in verschiedenen Religionen ausführlich erforscht. 1977 bekannte sie sich zum (tibetischen) Buddhismus und versuchte als "Senior Teacher" die dialogische Offenheit auch in ihrer spirituellen Praxis und in Frauen gerechter Sprache zum Ausdruck zu bringen.
Davon zeugen auch ihre zahlreichen Veröffentlichungen.
Hier seien nur genannt:



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