Montag, 26. Mai 2014

Sphären - Installationen in der Kath. Akademie Schwerte

Dem Künstler Jens J. Meyer gelingt es, mit leichtem Tuch und Tauwerk ungewöhnliche Sichtweisen zu schaffen: textile Spannungen - textile tensions. In der Kath. Akademie Schwerte sind seit dem 25. Mai Installationen und Skulpturen zu sehen, die gewissermaßen mit der "Leichtigkeit des Seins" den Raum erweitern und neue Horizonte eröffnen. Bezeichnend ist, dass diese inzwischen 27. Ausstellung unter dem Gesamttitel der Reihe "Transzendenz im Augenschein" steht. Sie alle wurden von Frau  Prof. Dr. Inge Habig kuratiert. Die 90jährige legte mit dieser Präsentation nun ihre künstlerische Akademie-Arbeit für die weiteren Ausstellungen in jüngere Hände der Studienleiterin Apl. Prof. Dr. Stefanie Lieb.

In der Vernissage erinnerte die Kunsthistorikerin Ariana Hackstein daran, auf welche Weise der Künstler versuchte, sich beim Aufbau der Installationen dem Genius Loci anzunähern. Beim Rundgang segmentieren fünf Tore den Raum. Sie sind durch große Beschwersteine geerdet: Gehen und Schauen ist das Eine, den Licht- und Schattenspielen nachsinnen, ist das Andere.
Dies ist eine durchaus meditative Ausstellung, die nachvollziehen lässt, wie Immanentes und Transzendentes immer wieder zusammenfinden. Dass in der Vernissage das Gitarrenduo Achim Kreuzer und Andreas Wagener aus Hagen dies auch akustisch intensivierte, verstärkte die Athmo-Sphäre, dass im Foyer der Akademie Schwerte ein besonderer temporärer Ort meditativen Lernens entstanden ist.


WENN ETWAS WIRKLICH AUSBALANCIERT IST,
WIRD ES SCHWERELOS.
Richard Serra

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Juli 2014 während der Öffnungszeiten der Akademie zu besehen und zu begehen.



































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