Donnerstag, 16. Mai 2019

Ramadan 2019: 6. Mai bis 5. Juni und Fest des Fastenbrechens: 5. - 7. Juni


Innenkuppel der Moschee Lünen
Das Fasten im Monat Ramadan dient den Muslimen als Ritus zur Selbstvergewisserung und als bewusstes Symbol der Versöhnung. Der muslimische Fastenmonat beginnt in diesem Jahr am 06. Mai  und endet am 05. Juni mit dem Fest des Fastenbrechens
(arabisch: Id al-Fitr / türkisch: Ramasan Bayram).

Die Verschiebung um etwa 11 Tage gegenüber dem Vorjahr  hängt damit zusammen, dass der islamische Kalender sich nach dem Mondjahr ausrichtet. Der Ramadan 2019 findet also im Jahre 1440 nach der Hidschra (der Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina) statt.
Gefastet wird vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang (Verzicht auf Essen und Trinken). Nach dem Gebet wird dann mit Verwandten und Freunden festlich gespeist (Iftar).

Eine gute orientierende Übersicht zum Ramadan bietet die Seite: islam.de
    Eine Besonderheit innerhalb des Ramadan ist noch die Nacht der Bestimmung / Lailat al-Qadr am  28. Mai (schiitisch) und 01. Juni (sunnitisch), in der der Prophet Mohammed die erste Offenbarung empfing (= Sure 97).

    Es hat sich eingebürgert, dass Christen Glückwünsche und Grußworte senden und oft zum Iftar eingeladen werden. Im Internet auch Beispiele für Glückwunschkarten (allerdings nur Englisch).

    Grußwort des Ratsvorsitzenden der EKD zum Ramadan,
    Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: hier



    Jean-Léon Gérôme: Betende auf einem Dach in Kairo [1865] -  (Wikipedia.en)
    Original: Hamburger Kunsthalle


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    GRUSSWORT ZUM RAMADAN 2019 
    5. Mai 2019

    Liebe islamische Glaubensnachbarn,
     wie in den vergangenen Jahren möchten wir Ihnen auch dieses Jahr
    unsere herzlichsten Glückwünsche zum Fastenmonat Ramadan
    mit dem abschließenden großen Fastenbrechen-Fest Id al-Fitr / Ramasan Bayram übermitteln.
    Ihr Fasten in diesem Monat ist ja nicht nur der Verzicht 
    auf Speise und Trank während des Tages,
    sondern auch eine Bewusstwerdung, woher die Kraft für unser Leben kommt.

    In unserer Bibel gibt es dazu ein Wort, das uns – Muslime und Christen –
    in dieser Richtung besonders ermutigen kann:

          Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
         sondern von allem,

         was aus dem Munde Gottes kommt.
    (5. Mose 8,3)


                      
                                                                                                                                                                                                                                                                                      
                        Die göttliche Segenskraft ist Quelle für unser Handeln.

             So bleibt auch unser gemeinsames Ziel,
                           angesichts vieler Konflikte gesellschaftlich versöhnend zu reagieren.
                                                                                                 
           In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen Gottes reichen Segen
    Karin und Reinhard Kirste










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