Sonntag, 27. Mai 2018

Europa und Die Neue Welt - Inkulturation gegenseitig

Eine beachtliche Zahl zum Teil jüngerer Ensembles präsentiert in ihren Konzerten weltweit  die weniger bekannten Wirkungen der europäischen Renaissance- und Barockmusik im Zusammenhang der Neuen Welt.
Dazu gehört nicht nur, wie große Komponisten dieser Zeit Geschichten aus dem "entdeckten" Amerika verarbeiteten, sondern auch, wie sich in Amerika im Zusammenspiel von indigener Musik und Einflüssen besonders aus Spanien und Portugal ein eigenständiger Musikstil entwickelte.


Vgl. Die universale Kraft der Musik - Weltmusik

Immer wieder aufgeführt wird in diesem Zusammenhang:

 Henry Purcell: The Indian Queen -  ein Lehrstück zur Völker verbindenden Humanität
 im Arrangement von Peter Sellars

Zu den vielen Promotoren dieser  Kontinente verbindenden Arbeit gehören diese  Ensembles:


Carmina Latina 

Carmina Latina im Rahmen von Klangvokal Dortmund 2018

Programm des Konzerts vom 26.05.2018
- Zeche Zollern Dortmund



Cantoría
Jorge Losana (Tenor), Inés Alonso (Sopran),
Valentín Miralles (Bass),
Samuel Tapía (Countertenor)


Das spanische Ensemble Cantoría ist seit 2018 Stipendiat des eeemerging-Programms und hat seine musikalischen Wurzeln im Fachbereich Alte Musik an der Musikhochschule in Barcelona. Das Quartett trat zum ersten Mal bei den Händelfestspielen in Göttingen auf. Überwiegend kommen Werke des sog. Goldenen Zeitalters Spaniens – zu Gehör: Geistliche und weltliche Gesänge in der Zeit des Übergangs von der Renaissance zum Barock – sowie der italienischen Renaissance.
 
"Gott und Mensch": Programm des Konzerts
 in der Klosterkirche Nikolausberg, 21.05.2018


Conjunto de Música Antiqua Ars Longa Havanna

Maria als Mestizin - Herne Kreuzkirche, 12.11.2016


CC

Keine Kommentare:

Kommentar posten