Samstag, 31. August 2013

Licht-Zeichen bei der Ruhrtriennale 2013

Das vielfältige Programm der Ruhrtriennale 2013 seit Ende August mit seinen oft ungewöhnlichen Produktionen im Bereich von Theater, Musik, Tanz, Kino, Diskussion, Darstellender und Bildender Kunst, ist kaum zu überschauen. Aber die Ein-Sichten ins Programmheft lohnen sich! Es bewegt sich Spannendes für alle Sinne in den ehemaligen Zechen, Kokereien und Stahlschmieden des Ruhrgebiets zwischen Duisburg und Dortmund.

An dieser Stelle sei auf ein eher meditativ und zugleich heiter wirkendes Licht-Schau-Spiel hingewiesen, in das sich jede/r Abend für Abend nach Einbruch der Dunkelheit hineinnehmen lassen kann. Es spielt sich vor der Jahrhunderthalle Bochum ab.
Der Düsseldorfer Medien-Künstler  Mischa Kuball hat - wie schon in den Vorjahren - wiederum Licht-Begegnungen inszeniert, und zwar dieses Mal mit einer Treppe.
Seine Lichter-Installation heißt Agora/Arena  und symbolisiert eine Art Zuschauerraum.

Es macht Spaß zu versuchen, in die sich bewegenden Licht-Kreise zu treten und sich auf die nächste Licht-Möglichkeit ein-zu-stellen! Denn die Licht-Kreise wandern unberechenbar hin und her und auf und ab. Sie spiegeln sich zugleich in der Glasfassade der Jahrhunderthalle.
Die Agora im Schatten der Industriedenkmäler wird dadurch selbst zu einem Ort der Kommunikation,
der Begegnungen
aus-leuchtet und
wider-spiegelt ...


Bis zum 6. Oktober bleibt insgesamt noch genügend Zeit, diese und andere Kunsterlebnisse als große Inszenierung oder eher im kleinen Rahmen zu entdecken.



Keine Kommentare:

Kommentar posten