Donnerstag, 6. Juni 2019

Eduard Angeli und Riccardo Cordero - Begegnungen von Abstraktion und Konkretion in DIE GALERIE

Eingang: DIE GALERIE mit Skulptur
von Riccardo Cordero

Im Horizont des internationalen Kunsthandels ist DIE GALERIE mit ihrem Leiter Peter Femfert in Frankfurt/M. eine der wichtigsten Adressen. Sie feiert in diesem Jahr ihr 40jähriges Bestehen.
Im Zusammenhang des Jubiläums gibt es seit dem 6. Juni bis zum 31. August 2019 eine Schau von zwei europäischen Künstlern mit Weltrang: dem italienischen  "Bildhauer" Riccardo Cordero und dem österreichischen Maler Eduard Angeli.

Riccardo Cordero
(geb. 1942 im norditaliensichen Alba),
1965: Abschluss des Studiums
an der Kunstschule Turin

Riccardo Cordero bei der Vernissage am 05.06.2019
und der Accademia Albertina di Belle Arti, 1968-1970: Materialassemblagen und Ausstellungen in Turin, 1969: Preis San Fedele in Mailand und VI. Internationaler Preis für Zeichnung in Torre Pelice, 1978 und 2011: Ausstellung auf der Biennale Venedig, 1992: Lehrstuhl im Fachbereich Kultur an der Accademia Albertina di Belle Arti, seit 1995: Präsident der Associazione Piemontese Arte, Wanderausstellungen in Europa und SüdamerikaDer Künstler holt mit seinen massiven Metallskulpturen in Eisen, Stahl und Bronze in gewisser Weise den Himmel auf die Erde.
Das präsentiert er mit seiner Formensprache, die das Universum auch
in den Titeln wieder aufnimmt:
Meteorit, Stern, Supernova.



Eduard Angeli mit dem Galeristen
Peter Femfert

bei der Vernissage am 05.06.2019

Eduard Angeli (geb 1942 in Wien), Studium der Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, 1960-1965: Leben und Arbeiten in Istanbul, 1965-1971: Gastprofessur an der Akademie der Angewandten Künste in Istanbul , 1968: Erste große Ausstellung in Istanbul, seit 1971: wieder in Wien, 2003: Auszeichnung mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 2004: Übersiedlung nach Venedig und Malerei mit prägenden Bildmotiven vor Ort, 1971-2004: Viele Ausstellungen in Europa, 2017: Retrospektive im Museum Albertinum Wien.

Wenn der Künstler Räume malt, zeigen diese oft himmlische Weite. Sie sind zugleich von stiller Melancholie geprägt. So stellen seine Venedig-Bilder alles andere als Motive einer lebendigen Stadt dar. Vielmehr wird hier ein anderes in die innere Tiefe führendes Venedig sichtbar.

Bei der Vernissage am 5. Juni 2019 waren nicht nur die Künstler anwesend, sondern auch  Philip Rylands, der bis vor zwei Jahren 37 Jahre das Peggy-Guggenheim-Museum in Venedig leitete. Er hielt die Eröffnungsrede und verwies darauf, wie sich aus den malerischen Anfängen und den zeichnerischen Entwürfen heraus die groß-artigen "Metallverdichtungen"  des italienischen Bildhauers Riccardo Cordero entwickelten.
In den Räumen der GALERIE gehen seine kleineren Skulpturen mit den transformierenden Symbol-Bildern des österreichischen Malers Eduard Angeli eine ungewöhnliche Dimension ein --- symbolisch-meditative Verdichtung.



RICCARDO CORDERO


Astro Lucente
Meteora 60


Meteora 2017/2


EDUARD ANGELI


Sonnenschirm
Haus am Ufer


Festa del Redentore [Erlöser] der Venezianer zur Erlösung von der
längsten Pestperiode der Stadt (1575-1577)


Festa del Redentore: Temporäre Brücke zwischen Zattere und Giudecca (wikipedia)




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