Mittwoch, 4. Januar 2017

Die Grenzen überschreitende Kraft der Musik (aktualisiert)

Für die Begegnung der drei monotheistischen Religionen bietet nicht nur die Sprache, sondern auch die Musik viele Möglichkeiten. Im Mittelalter entwickelte sich auf der Iberischen Halbinsel eine Bühne der Vemittlung von jüdischen, christlichen und islamischen Elementen, aber auch im übrigen Europa gab es mehr interreligiöse Musikverbindungen, als man normalerweise vermutet.  So gehen inzwischen Musiker und Komponisten immer wieder auf Entdeckungsreise. Mehrere Gruppen haben vor einigen Jahren damit begonnen, solche interreligiösen Schätze aktualisierend ans Licht, besser ans Ohr zu bringen.

Ein solches Beispiel ist auch:
Händels Oratorium "Israel in Egypt" interreligiös: From Slavery to Freedom
mit l'arte del mondo, dem israelischen Alol Ensemble
und der Essener Kantorei am 31.12.2016
in der Kreuzeskirche Essen (Gesamtleitung: Werner Ehrhardt)



1. Daniel Barenboim
und das West-Eastern Divan Orchestra
  
2. TRIMUM mit einem Chor
für Juden, Christen und Muslime


Die berühmte Stuttgarter Bachakademie als federführender Veranstalter hat von 2012 - 2014 dieses Projekt vorangetrieben. Seit 2015 wird es in Eigenregie geführt. Initiator und Promotor ist weiterhin  Bernhard König, der sich nicht als ehemaliger Konzertveranstalter seti längerer Zeit bereits als Autor, Komponist und Interaktionskünstler ins öfentliche Blickfeld gerückt ist.
Vgl. schon: Bernhard König im WDR 5 -Tischgespräch vom 02.10.2013

Seit 2012 werden Spuren verdichteten interreligiösen Singens in dieser Weise gelegt:
Vgl. auch das Projekt: Musik-Begegnung für JUNGE OHREN (2012/2013)


 3. Die religiösen Traditionen
    der drei Religionen sind auch
    Schwerpunkt dieser
    Ensembles: 

 


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