Mittwoch, 22. August 2018

Opferfest und Wallfahrt nach Mekka 2018 - Höhepunkte islamischen Glaubens

Vom 22.-25.08.2018 feiern Muslime im Wallfahrtsmonat das Opferfest (arabisch: Id al-Adha [Eid al-Adha], türkisch: Kurban Bayrami). Im Mittelpunkt steht das unbedingte Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit.

Als Anlass dieses Festes steht die auch aus der Bibel bekannte Erzählung von der beinahe erfolgten Opferung des Abraham-Sohnes. Isaak ist es in der Bibel, im Koran wird diese Geschichte auf Ismael bezogen (vgl. 1. Mose 22 und Sure 37, 100-113), stattdessen wird ein Schaf geopfert. Aus diesem Grunde schlachten bzw. lassen viele Familien (die es sich leisten können) ein Schaf schlachten, das dann in drei Teile aufgeteilt wird - für die eigene Familie, befreundete Familien und Bedürftige.

Warum immer mehr Muslime darauf verzichten, am Opferfest ein Schaf zu schlachten bzw. schlachten zu lassen.  Bericht in L'Express, 21.08.2018:
Aïd-El-Kébir : >un nombre croissant de musulmans ne souhaitent plus sacrifier d’animaux< 


Unmittelbar verbunden mit diesem Fest ist die Hajj (Hadsch):
Mindestens einmal im Leben sollte darüber hinaus jeder Muslim/jede Muslima (der/die die finanziellen Möglichkeiten dazu hat), die Hajj (Hadsch), die Pilgerreise oder Wallfahrt nach Mekka machen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele Reiseangebote für Muslime, an der Hadsch teilzunehmen.

Übersicht und Informationen - Feste im Islam: hier

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Grußwort 2018 
Zum Opferfest vom 22-25. August 2018
An islamische Freundinnen und Freunde
sowie islamische Einrichtungen, mit denen wir
in gutem Kontakt stehen
                                                                                                                                                                                    

Wie in jedem Jahr möchten wir Ihnen auch dieses Mal
unsere herzlichen Segenswünsche

zum Opferfest, dem al-Adha, dem Kurban Bayrami übermitteln.

Die Wallfahrt nach Mekka im Zeichen des Urvaters Abraham
werden einige von Ihnen vor Ort, aber viele auch daheim innerlich orientiert,
besonders intensiv erleben.


Wie Abraham - Juden, Christen und Muslime verbindet,
so sind wir alle miteinander herausgefordert
im Sinne unserer Religionen zu handeln:
Die Bedrohung unserer Welt durch den Klimawandel
und das Leiden der Menschen angesichts von Hunger, Krieg und Gewalt
mahnt dazu:
von der Barmherzigkeit Gottes zu erzählen und entsprechend zu handeln.
Abraham mit seinem grenzenlosen Gott-Vertrauen bleibt dafür ein wichtiges Vorbild.

So wünschen wir Ihnen viele ermutigende Tiefenerfahrungen während dieses Festes
und grüßen Sie auch im Namen des INTR°A-Vorstandes sehr herzlich


Karin und Reinhard Kirste

Interreligiöse Arbeitssstelle (INTR°A)







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