Donnerstag, 3. Juli 2014

Myanmar / Burma - Aung San Suu Kyi: Schatten einer Ikone (aktualisiert)

Burma ist immer noch sehr  langsam auf dem Weg zur Demokratie. Nach der Aufhebung des über 15jährigen Hausarrests der bekannten burmesischen Oppostionspolitikerin  im Jahre 2011 nutzt Aung San Suu Kyi die wiedererlangte Freiheit, um mehr Menschlichkeit, Gerechtigkeit  und Freiheit in ihrem Land zu erreichen.  Mit ihrer Partei der “National League for Democracy” (NLG - zugleich ihre eigene Webseite) arbeitet sie für ein freiheitliches, demokratisches Myanmar. Sie gehört auch dem neu gewählten Parlament des Landes an.
Allerdings erlebt die in Burma lebende Minoritätengruppe der islamischen Rohingya (Deutschlandfunk, 26.04.2014) nichts von diesen Veränderungen, im Gegenteil. Sie sind noch nicht einmal als burmesische Staatsbürger akzeptiert.
Vgl. ZEIT online vom 25.05.2013: Buddhisten töten in Myanmar hilflose Muslime

Vielmehr stellt sich inzwischen mancher die Frage, wie es im buddhistisch geprägten Burma mit den unterdrückten Muslimen weitergehen wird und wie sich Aung San Suu Kyi zu diesen Menschenrechtsverletzungen stellt:
Bericht von Charlotte Wiedemann in Qantara.de vom 01.07.2014

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