Samstag, 20. Oktober 2018

Hildegard von Bingen - Wegweiserin für eine glaubwürdige Kirche (aktualisiert)

Kloster-Hospital auf dem Disibodenberg
Die Mystikerin, Klostergründerin, Naturmedizinerin, Predigerin und Politikerin Hildegard von Bingen (1098-1178) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Sie wurde als Heilige sehr bald nach ihrem Tode verehrt, jedoch erst am 7. Oktober 2012 durch Papst Benedikt XVI. zu Kirchenlehrern (doctores ecclesiae) erhoben, übrigens zugleich mit
Johannes von Ávila (1499-1569).

Hildegard  hat wesentlich zur Veränderung von Kirchenstrukturen beigetragen und wirkt bis heute als Orientierungspunkt einer Kirche, die die Frohe Botschaft auch gegen Missstände zu verkündigen hat und damit politisch für eine gerechte Gesellschaft aktiv werden muss. Sie verbindet in ihren Vorstellungen und Visionen unmittelbare Gottesbeziehung mit gesellschaftspolitischem Engagement. Dies brachte ihr mehrfach Ärger mit der kirchlichen Hierarchie ein. Hildegard von Bingen hat darüber hinaus bis heute einen großen Einfluss auf die Gesundheits- und  Heilkräuterlehre. 
Vision: Chöre der Engel

Das Hauptwerk mit Hildegards Visionen Hildegards ist "Scivias  - Wisse die Wege",
an dem sie 10 Jahre gearbeitet hat. 

Visionsbilder mit den Kommentaren Hildegards


Ergänzendes

Pascale Fautrier: Hildegard von Bingen -
ein Geheimnis der Herkunft.
Paris: Albin Michel 2018


Montag, 15. Oktober 2018

33 Stationen : Mit dem georgischen Alphabet durch die Geschichte zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus

Einladungsplakat zur Ausstellung: Georgia - Made by Characters
Homo Georgicus (ca. 1,8 Mill. Jahre),
erste Menschenfunde in Georgien
außerhalb von Afrika

Ausstellung in Frankfurt/M.:
Senckenberg Naturmuseum


lud der Ehrengast Georgien zu einem besonderen Gang durch die Geschichte und Kultur dieses Landes ein. 
Man könnte den Anfang der Geschichte schon vor 1,8 Millionen Jahren beginnen lassen, denn der in Georgien gefundene Schädel des "Homo Georgicus" ist der erste Nachweis des Menschen außerhalb Afrikas ... 

Im Ehrengast-Pavillon beschränkte  man sich auf einen Gang von der Antike bis in die Gegenwart. Dazu war der Raum entsprechend dem georgischen Alphabet
(28  Konsonanten, 5 Vokale) arrangiert worden:
An 33 Stationen wurde deutlich, wie sehr man bei diesem Land doppelsinnig sagen kann: "Made by Charakters", eine charmante Doppeldeutigkeit, denn das englische Wort "Charakter" steht ja auch für Schriftzeichen und bedeutet in der Ausstellung natürlich zugleich, welche Besonderheiten kultureller Art und welche herausragenden Persönlichkeiten dieses Land bis heute prägen.



Einige "Charaktere" - aus Legende und Geschichte


Im Ehrengastpavillon: Begegnung mit Georgien


Die Argonauten am Kaukasus
Da standen sie denn im Vorhofe 
und bewunderten die dicken Mauern
des Königshauses, die hochgeschweiften Tore,
die mächtigen Säulen,
die hier und dort
an den Mauern hervorsprangen.

Das ganze Gebäude umgürtete
ein hervorstehendes steinernes Gesimse,
das mit ehernen Dreischlitzen
abgekantet war ...

Und darunter perlten
vier immer fließende Springquellen;
die eine sandte Milch empor,

die zweite Wein,
die dritte duftendes Öl,
die vierte Wasser.


Apollonios von Rhodos (295 v. Chr. - 215 v. Chr.):
Argonautica, übers. Gustav Schwab
Aus: Entdecke Georgien durch sein Alphabet.
Georgia Made by Characters. Frankfurter Buchmesse 2018

Die gerundeten Buchstaben des georgischen Alphabets als Wegstationen durch den Pavillon



Königin Tamar und
das Goldene Zeitalter Georgiens



Ihr, der Maid, den Thron zu gönnen,
unser Schöpfer selbst geruht.
Walten kann sie wie ein Weiser,
hierin keiner schmeicheln tut.
Schön ist ihrer Strahlen Krone,
wie sie selbst - in Taten gut.
Löwenkind, ob Männchen, Weibchen,
bleibt doch immer Löwenbrut.

Schuta Rustaweli (etwa 1171 - ca. 1216),
Er schrieb das höfische Epos Der Recke im Tigerfell (georgisch Vepkhis t'q'aosani).
Das Original-Manuskript wurde im Jahr 2013 zum Weltdokumentenerbe erklärt.


Der schwierige Weg in die demokratische Freiheit:
Erste Unabhängigkeitsphase 1918-1921
Zweite Phase der Unabhängigkeit seit 1991

Leseland Georgien


Die Vielfalt einer eigenständigen Kultur

Poesie zwischen Bergen und Meer
Ein weiterer kleiner literarischer Einblick


CC

Samstag, 13. Oktober 2018

Islamische Theologie an deutschen Universitäten und die Islamverbände (aktualisiert)


Die politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern haben inzwischen organisatorisch umgesetzt, den Islam als Teil Deutschlands in die universitäre Lehre und Forschung einzugliedern. Die Erfahrungen mit den islamischen Studienzentren an den Universitäten sind ermutigend:
  • An den Universitätsstandorten für Islamische Religionslehrerausbildung geht es um die wissenschaftliche Vergleichbarkeit mit den anderen universitären Disziplinen.
    Im Blick auf die Beiräte, die die Studienzentren begleiten und für die Berufungen der Lehrenden ggf. zuständig sind, gibt es jedoch noch Differenzen, die man nun doch mit allen Beteiligten zu lösen versucht.


  • Details zu den Studienzentren für Islamische Theologie (s.u.) 
  •  
  • Erste Islamtheologen ausgebildet - Abschluss des Graduiertenkollegs
    (Tagesspiegel, 27.09.2017)
  • Allah in der Schule. Eine Studie zeigt die Probleme bei der Ausbildung von Islamlehrern. Arnfrid Schenk in ZEIT online vom 27.09.2017
  • Muslime an deutschen Hochschulen. Religiöse Kompetenz stärkt Vielfalt und Internationalisierung. Deutsche Universitätszeitung (duz) - duz Special, 27.01.2017 (12 S., Abb.)

Zwei Besonderheiten:

1.  Der Alevismus / das Alevitentum wird in Deutschland
     als eigenständige Bekenntnisgemeinschaft geführt.
     Daher gibt es in Nordrhein-Westfalen auch dafür einen regulären Unterricht:

--- Alevitischer Religionsunterricht: Bericht vom 14.02.2011 im Kölner Stadtanzeiger
--- Alevitischer RU als ordentliches Lehrfach  (Schule NRW 05/2012) 

2.  Die Ahmadiyya als islamische Sonderform hat in Hessen inzwischen den Status einer
Körperschaft öfentlichen Rechts
.
--- Homepage der deutschen Ahmadiyya: hier



Große islamische Gruppierungen, Zusammenschlüsse
und Dachverbände in Deutschland (Auswahl)

TTund Milli Görüs im Schulterschluss – Quelle: https://www.ksta.de/29949890 ©2018
  • Die Ismailische Gemeinschaft: Dachverband der Ismailiten  (Siebener-Schiiten)

Staatliches Engagement: Deutsche Islamkonferenz: Übersichten in Google-News  


Forschungs- und Ausbildungszentren für
Islamische Theologie in Deutschland
Humboldt-Universität Berlin


Universität ERLANGEN-NÜRNBERG:


Universität FRANKFURT/M. / Universität GIESSEN 

 Universität HAMBURG:  
Akademie der Weltreligionen (AWR) --- Leitung: Prof. Dr. Wolfram Weiße
Diese Einrichtung versucht, die verschiedenen Religionen im Rahmen der Universität ins Gespräch zu bringen und auf diese Weise die Lehrerausbildung interreligiös zu verstärken.
Stellv. Leitung und für die Islamwissenschaften zuständig: Prof. Dr. Katajun Amirpur.


Universität MÜNSTER   
Universität OSNABRÜCK 

Universität TÜBINGEN:  
 Universität HAMBURG:  
Blog von Serdar Günes (Universität Frankfurt/M.) mit vielen Beiträgen zum Thema "Islamische Theologie und Religionspädagogik in Deutschland"

Sondersituation Bremen:
Ablösung des Faches "Biblische Geschichte" durch "Religion"
(Radio Bremen, 26.06.14)


Hessen:
Islamischer RU seit Schuljahr 2013/14 in Hessen (Übersicht bei rpi-virtuell) 




Aktuell ! Ein Wunder? Der Obelisk von Olu Uguibe

Der 16 m hohe Obelisk auf dem Königsplatz
Die Sensation:
Umstrittener Obelisk bleibt nun doch in Kassel
(HNA, 11.10.2018)


Das sich stolz "documenta-Stadt"
nennende Kassel
hat mit den Zeugen dieser weltberühmten Ausstellungsreihe seltsame Schwierigkeiten.  Die 1992 im Rahmen der documenta IX  entstandene und ins Nichts führende Treppe von Gustav Lange am Königsplatz wurde im Jahr 2000 abgerissen - illegal ... !
Bericht FAZ vom 19.02.2002: hier

Und nun hat es den Obelisken des nigerianisch-amerikanischen Künstlers Olu Oguibe erwischt. Nachdem man sich nach langem Hin und Her nicht mit dem Künstler einigen konnte, wurde in einer Nacht- und Nebelaktion der Obelisk abgebaut und auf den Bauhof verfrachtet - und das ausgerechnet am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober 2018!

Hier der Bericht des Abbaus
(Hessisch/Niedersächsische Allgemeine, HNA 03.10.2018)



Inschrift - Matthäus 25, 35:
 Ich war ein Fremdling,
und ihr habt mich beherbergt 

in den Sprachen: Arabisch, Türkisch,
Englisch, Deutsch

> An Dreistheit nicht zu überbieten<

"Dieses mal ist die Aktion zwar legal, aber an Dreistheit nicht zu überbieten. Alles ist akribisch vorbereitet, Kranwagen sind bestellt, Polizei ist in den Seitenstraßen postiert, nur die Öffentlichkeit nicht informiert. Nicht einmal die Kulturdezernentin weiß etwas von dem Abbau. Geheimsache Obelisk. Man wollte offenbar keine Blockaden oder Demonstrationen von Abrissgegnern, und es sollten keine hässlichen Bilder vom Abbau des documenta-Kunstwerks um die Welt gehen. Genau das Gegenteil haben Stadt und documenta-GmbH erreicht. Kassel steht jetzt als Provinzkaff da, das nicht vernünftig mit politischer Weltkunst umzugehen weiß."
(HNA, 03.10.2018)



CC




Mittwoch, 10. Oktober 2018

Jordi Savall - musikalischer Brückenbauer zwischen Okzident und Orient (aktualisiert)

Jordi Savall, 2007
(Wikipedia)
Der international bekannte katalanische Gambist, Dirigent und Musikforscher Jordi Savall  (geb. 1941) bringt mit seinen Kulturen übergreifenden Projekten den musikalischen Reichtum von Europa, von Asien (islamisch-indisch) und der "Neuen Welt" Amerika auf unnachahmliche Weise in verschiedenen Projekten zu Gehör
Ausgehend von den intensiven Verbindungen arabischer und iberischer Musik seiner Heimat, setzt er immer wieder aufmerksam machende Akzente. Mit seinem Ensemble für Alte Musik Hespèrion XXI stellt er die durch die "Reconquista" abgerissene Verbindung der drei Musiktraditionen wieder her. Der Name aus de, Altgriechischen verbindet die beiden Regionen: Italien und Iberische Halbinsel. 
Jüdisch-sephardische, muslimische und christliche Klänge bilden eine Polyphonie 
von Grenzen überschreitender Art. 

Hinzu kommen La Capella Reial de Catalunya und Tembembe Ensamble Continuo und Le Concert des Nations.

Savall hat weiterhin eine Stiftung für Alte Musik gegründet, die Fundació CIMA, um den vielfältigen musikalischen Dialog in Geschichte und Gegenwart weiter voranzubringen.
Sicher hat dazu auch seine Freundschaft mit Raimon Panikkar (1918-2010) beigetragen.
Versöhnung durch Musik - Dialog der Seelen - ein Mut machendes Beispiel !
(Vgl. dazu den Bericht in ZEIT online von 19.10.2006). 


Arabische Zither: Kanun

Auf der Seite seines 1998 gegründeten Labels "Alia Vox" hat Jordi Savall viele dieser Kultur-Verbindungen auf CD eingespielt
(auch mit seiner Ehefrau Montserrat Figueras (1942-2011).
Übersicht der Produktionen: hier

Für sein Engagement hat er inzwischen viele Auszeichnungen erhalten.

Jordi Savall mit Gambe
Programmflyer
der Philharmonie Essen

Beispiele seiner musikalischen Brückenschläge: 
         Dieses Arrangement von Jordi Savall  wurde am 14. Juni 2014 während der
         Händel-Festspiele in Halle/Saale uraufgeführt. Er war übrigens bereits der
         Händelpreisträger der Stadt Halle 2009.
    
         --- Programm am 14. Juni 2014 ---

Die Grenzen überschreitende Kraft der Musik:
Weitere musikalische Brückenbauer: hier

CC



Dienstag, 9. Oktober 2018

Die Neun Heiligen Nächte im Hinduismus --- Navaratri und anschließend Durga Puja 2018

Die Göttin Durga
Navaratri auch Durga Puja, Dushera sind verschiedene Namen für eines der wenigen Feste, die in ganz Indien intensiv gefeiert werden.

Die Puja ist dabei die Grundform hinduistischer Riten, die sich in diesem Fall auf eine Geschichte im Epos Ramayana beziehen: Ramas Kampf mit dem Dämonenkönig Ravana bzw. die Erschlagung des Büffel-Dämons durch Durga bzw. Kali.

Im bengalischen Teil Indiens wird im September und Oktober, mit Navaratri besonders Durga Puja (14.-18.10.) herausgehoben und gefeiert. Damit wird der Sieg über das Böse und über die Gewalt signalisiert.

Navaratri (Navratri), die Pujas der "Neun Nächte": 09.-17. Oktober 2018

In diesen Pujas wird auch die Bedeutung der Göttinnen für das Leben sichtbar, insbesondere in Tempeln, die einer weiblichen Gottheit geweiht sind. Dabei sind in der Regel von den "neun Nächten" jeweils drei Nächte einer Göttin zugeordnet:
  • Lakshmi, Göttin des Glücks
    Lakshmi-Lampe
    und der Schönheit,
    Gattin des Gottes Vishnu 
  • Shakti, Shivas Gemahlin und parallel zu ihm die schaffende und zerstörende Kraft. Quasi als wichtigste Göttin kann sie auch als Parvati oder Durga auftreten.
  • Saraswati, die sehr populäre Göttin des Wissens, der Bildung und der Künste. Sie ist die Gemahlin von Brahma, des Schöpfers des Universums.
Die letzte Nacht gilt immer Saraswati. Eltern teilen ihr dann besonders die Wünsche
für die Ausbildung ihrer Kinder mit.
Mindestens ein Festritual (Puja) findet täglich im Tempel statt und eine Prozession mit dem Bild der betreffenden Göttin.
Schließlich wird die 10. Nacht als "Nacht des Sieges" gefeiert.
CC

Samstag, 6. Oktober 2018

Karl-Josef Kuschel - religionsökumenische Weite (aktualisiert)

Karl-Josef Kuschel (geb. 1948 in Oberhausen) ist nicht nur Schüler von Hans Küng und kontinuierlicher Mitarbeiter an dessen Weltethos-Projekt, sondern er hat in eigenständiger Weise auch Küngs dialogisches Anliegen weitergeführt. 


 Als katholischer Theologe lehrte er von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und engagierte sich im Bereich der christlich-ökumenischen Forschung. Von 1995 bis 2009 war er auch Vizepräsident der Stiftung Weltethos, wirkte dann als Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Weltethos und gehört seit 2012 zum Kuratorium der Stiftung. Seit kurzem ist er auch Präsident der Hermann-Hesse-Gesellschaft. Allein diese kurzen biografischen Hinweise signalisieren den Schwerpunkt von Kuschels Forschungs-, Vortrags- und Begegnungstätigkeit. 



Er hat diese Bereiche in entsprechenden „Schlüsselwerken“ dokumentiert:
So ist eine  Theologie der Kultur entstanden - unter literaturwissenschaftlichen, theologischen, ethischen und poetischen Gesichtspunkten mit einfühlsamen Präsentationen von Schriftstellern und Dichtern. Diese stammen überwiegend aus dem deutschen Sprachraum. Es sei hier nur an seine sorgsame und zugleich spannende Auseinandersetzung mit Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke (mit Bezug auf Buddha), Thomas Mann, Walter Jens und seinem Lehrer Hans Küng erinnert. 


Christoph Gellner und Georg Langenhorst haben ihr  Buch "Blickwinkel" Karl-Josef Kuschel zum 65. Geburtstag gewidmet. Denn hier kommen die beiden Seiten von Kuschels Denken sehr schön zum Ausdruck: Literarische Texte und interreligiöses Lernen.

Es seien hier herausgehoben:
Typisch für Kuschels Bücher ist die klare und oft erzählerische Sprache - verbunden mit sorgsamer (literar-)wissenschaftlicher Recherche. Dadurch sind die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zugleich in eine angenehme Lesbarkeit gekleidet.

Beim interreligiösen Dialog setzt Kuschel, von seiner Arbeit am „Weltethos“ herkommend, einen trialogischen Schwerpunkt – immer mit dem Blick auf eine Weitung hin zu den anderen religiösen Traditionen. Neben der Person des Abraham hebt er Noah und den ihm und allen Menschen geltenden universalen noachitischen Gottesbund besonders hervor. Eine wirkliche hermeneutische Schlüsselrolle spielt natürlich Gotthold Ephraim Lessing in seiner wirkungsgeschichtlichen Bedeutung für den Toleranzgedanken und die Religionsgeschichte.
Auf diese Weise werden die Lesenden in einen Kosmos eingeführt, der von der Kraft der Auseinandersetzung um Sinn- und Gottesfrage und von einem interreligiös unvoreingenommenen "Brückenbau" gleichermaßen geprägt ist.