Donnerstag, 6. Oktober 2016

StadtRaum-Newsletter Köln - Oktober 2016

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

letzten Monat hatte ich einige Begegnungen und Situationen, in denen Ohnmachtsgefühle und Aussichtslosigkeit eine wichtige Rolle spielten.

Auf dem Potsdamer DBU-Kongress zum Thema Tod und Sterben z.B. beeindruckte mich ein Referent, der eine nach ärztlicher Einschätzung nicht mehr mögliche Krebsheilung erlebte. In einer aussichtslosen Situation, in der ihm die Ärzte rieten, seinen Nachlass zu regeln und sich auf das Sterben vorzubereiten, entstand in ihm ein unbändiger Lebenswille und aus medizinisch unerklärlichen Gründen heilte der bereits bis in die Knochen gestreute Krebs wieder ab.

Ohnmächtig erschien mir auch unser diesjähriges Gebet der Religionen im Angesicht des grausamen und sich immer länger hinziehenden Krieges in Syrien. Zum Tag des Friedens, weltweit ausgerufen von der UN, beteten wir alle für Frieden, wohl wissend wie wenig wir letztlich damit gegen den Krieg ausrichten können.

Martin Luther wird der Ausspruch zugesprochen: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Als ehemals evangelischer Christ begleitet mich dieser Satz auch heute noch. Er erinnert mich an die täglichen Gelöbnisse der Zen-Praktizierenden, in denen unter anderem gelobt wird, das unendliche Leiden in der Welt zu beenden oder die unerreichbare Vollkommenheit eines Buddhas zu erreichen.

Mir geben die Gelöbnisse Kraft das Unmögliche täglich aufs Neue zu versuchen und Luther erinnert mich mit seinem Ausspruch daran, nicht meine Potenziale und Möglichkeiten durch Sorgen und Abwägungen zurückzuhalten. Und wenn ich auch weiß, dass Morgen schon alles vernichtet würde, so gebe ich doch heute alles, was in meiner Möglichkeit steht. Und nur dann sind Wunder möglich, die entgegen aller Logik und Theorie auftreten und das Unmögliche möglich werden lassen.

Dieses freie, spontane, vom Herz und Augenblick geführte Handeln schafft neue Wirklichkeiten und erhebt uns aus den Fesseln und der Schwere des Haderns und Verzweifelns. Ob wir ein gemeinsames Gebet abhalten, Hilfe für die Opfer des Krieges leisten oder laut ein Ende des Krieges fordern, unser Handeln ist kraftvoll, getragen von Mut und Zuversicht und trägt in sich das Potential, Wunder möglich zu machen.

Herbstliche Grüße
Werner Heidenreich


Fortlaufende Gruppen im (kleinen) StadtRaum

Meditations- und Achtsamkeitskreise
Ort für alle Termine: Moltkestr. 79, 50674 Köln, 1. Etage im Therapieraum, Klingel am Hauseingang neben dem Tor, 6 Euro pro Abend

Di. 19.30 - 20.30 h Liebende Güte Meditation (18.10. fällt aus)
Mi. 20.30 - 22.00 h Spiritueller Gesprächskreis (19.10. fällt aus)
Fr. 18.30 - 20.00 h Meditation und Austausch
So. 18.30 - 20.00 h Austausch über unsere Praxis, Fragen und Erfahrungen, jeden 2. und 4. Sonntag im Monat (nur mit Anmeldung)
Anmeldung erwünscht, 0221-562 58 05, werner.heidenreich@gmail.com

Liebende Güte - Meditationskreis
Wir werden an den Abenden die buddhistisch Metta-Meditation“ praktizieren, in der wir eine wohlwollende und sanftmütige Geisteshaltung aufbauen. Sie richten wir aus auf uns selbst , unserer Familie, unsere Freunde und Bekannte und auch gegenüber den Menschen, die uns Schwierigkeiten bereiten. Diese Form der Meditation kann sehr kraftvoll sein und uns helfen zu einem generell offenen und freundlichen Geist zu kommen, der unseren Alltag friedvoller und angenehmer werden lässt.
Ich biete den Kreis auch deswegen an, um der immer kälter und aggressiver werdenden Grundstimmung unserer Gesellschaft ein Angebot zu mehr menschlicher Wärme und gegenseitigem Wohlwollen zu machen.

Meditations- und Achtsamkeitskreis
Freitags, 18.30 - 20.00 h,
Es wird jeweils 2 Mal 25 Minuten meditiert, zwischen den beiden Sitzperioden gibt es eine Gehmeditation. Nach dem Meditieren folgt ein Austausch zu einem kurzem Text aus einem Buch, meist von Thich Nhat Hanh. 

Spiritueller Gesprächskreis
Mittwochs, 20.30 – 22.00 Uhr
Im Kreis tauschen wir uns über unsere Alltagserfahrungen aus, inspirieren uns gegenseitig und lesen gemeinsam Texte, die uns Hilfe und Orientierung auf unserem Weg geben. Für den Austausch steht die konkrete eigene Praxis im Vordergrund, auf abstrakte Lehrinhalte und theoretische Erwägungen verzichten wir. Einstieg jederzeit möglich, nur mit Anmeldung über Werner Heidenreich, Email: Werner.Heidenreich@gmail.com oder 0221-562 58 05

Austausch über unsere Praxis, Fragen und Erfahrungen - offener Kreis
Immer am zweiten und vierten Sonntag im Monat. Bitte bei Interesse nachfragen
18.30 - ca. 20.00 h;
Unser Schwerpunkt ist die Entwicklung und das Halten von Achtsamkeit im Alltag. Wir erleben im Alltag immer wieder große Herausforderungen, erfahren aber auch durch unsere spirituelle Praxis und Achtsamkeit wunderbare Momente von Glück, Nähe, Verstehen und Mitgefühl. Wir tauschen uns darüber aus und helfen uns gegenseitig durch unsere Erfahrungen und Weisheit.
Erstbesucher können in der Gruppe auch nur als Beobachter teilnehmen. Sie entscheiden selbst, ob sie sich dem neuen Kreis gegenüber einbringen wollen oder lieber erst Mal nur zuhören wollen.
Bitte zum ersten Besuch anmelden: werner.heidenreich@gmail.com

Termine

6.10.16 Deutschland
„Nationaler Gedenk- und Aktionstag der Gewaltfreien Kommunikation (GFK)“
Mit dem gemeinsamen Gedenk- und Aktionstag würdigen die Organisationen zum einen
das Lebenswerk von Marshall B. Rosenberg. Zum anderen wollen sie dadurch einen Beitrag
leisten, die Gewaltfreie Kommunikation als wirkungsvolles Mittel zur Konfliktlösung
und zu einem wertschätzenden Miteinander weiter in das Bewusstsein der Gesellschaft
zu bringen. www.tag-der-gfk.org

11.10.16
Der nächste Kurs der Buddhistischen Stadtpraxis nach Sylvia Kolk beginnt am 11. Oktober. Wieder arbeiten wir daran die spirituelle Übung mit dem Alltag so zu verbinden, dass sich die Trennung zwischen unserem spirituellen Weg und dem Leben auflöst. Thema sind dieses Mal die Fünf Hindernisse, wie z.B. Unruhe, Trägheit usw., die uns in unserer spirituellen Praxis begegnen können. Weitere Informationen bei Eva Stegemann E­Mail: eva.ste@web.de
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13.10.2016 in Neuss:

Inka-Heilkunst live erleben

Don Lorenzo Ccapa Apaza ist Q’ero-Indianer und Nachfahre der legendären Inkas aus Peru. Er ist ein Meister der spirituellen Tradition der Anden sowie Heiler, Schamane und Mystiker. Am 13.10. ist er zu Gast im Samadhi Yogastudio in Neuss. Erleben Sie bei ihm eine authentische und kraftvolle Energiebehandlung, am Abend können Sie ein persönliches Anliegen in die Wunsch- und Heilzeremonie geben.

Videos zur Energiearbeit der Inkas sowie freie Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.inka-world.com/energiearbeit-mit-don-lorenzo.html oder direkt bei Hans-Martin Beck unter 06224 / 994 3841 
Do.-Sa.; 20.-23.10.16,  Malfreude Atelier, Köln-Sülz
„Nach innen aufwachen“- Point Zero Painting, Intuition Achtsamkeit und Präsenz im kreativen Prozess. Infos und Anmeldung bei Kathrin Franckenberg, Tel. 0221 20471452, www.malfreude.de
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22.–30.10 2016; Dorint Hotel & Sportresort, Dorfstr. 1, Postwiese, 59955 Winterberg
9tägiges Meditationsretreat mit Sogyal Rinpoche
Meditationslehrer und Autor des „Tibetischen Buches vom Leben und vom Sterben“

Kontakt:event@rigpa.de, Tel. 030.23255011 (Mo-Do, 10-13 Uhr)
Info & Onlinebuchung:www.rigpa.de

Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Buddhistischen Union „Leben und Sterben – Buddhistische Perspektiven“ (16.-18.09. in Potdsam) wird Sogyal Rinpoche am 16.September einen Vortrag zum Thema „Die Kunst vom Leben und Sterben“ geben. www.leben-und- sterben-2016.de

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Fr. 28.10.16; 18 - 21 h; VHS Gummersbach, Rathausplatz 1; Nummer: 1009 A, Entgelt: 15,00 €
Buddhismus: Umgang mit Krisen - Annehmen, was ist; Leitung:  Werner Heidenreich
Derzeit erleben wir viele Krisen, von denen uns einige existentiell zu bedrohen scheinen. Krisen wollen wir lieber vermeiden und ein Leben frei von ihnen führen. Aus buddhistischer Sicht gehören Krisen zu unserem Leben. Es geht nicht darum, sie vermeiden zu wollen, sondern einen geschickten Umgang mit ihnen zu entwickeln. Buddhisten entwickeln eine Einstellung, die konstruktiv auf Krisen zugeht, auch ihre positiven Seiten zu sehen versucht. Gelingt dies, verlieren Krisen ihren bedrohlichen und ängstigenden Charakter und werden als natürlicher Verlauf unseres Lebens wahrgenommen. Herr Heidenreich ist u.a. Autor des Buches " In Achtsamkeit zu einander finden – Die buddhistische Sprache der Liebe". Anmelden über VHS Gummersbach

Fr. 04.11.16; 18 - 21 h; VHS Köln; Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstr. 35, 50667 Köln; Nummer: A-181801, Entgelt: 15,00 €
Buddhismus: Umgang mit Krisen - Annehmen, was ist; Leitung:  Werner Heidenreich
Derzeit erleben wir viele Krisen, von denen uns einige existentiell zu bedrohen scheinen. Krisen wollen wir lieber vermeiden und ein Leben frei von ihnen führen. Aus buddhistischer Sicht gehören Krisen zu unserem Leben. Es geht nicht darum, sie vermeiden zu wollen, sondern einen geschickten Umgang mit ihnen zu entwickeln. Buddhisten entwickeln eine Einstellung, die konstruktiv auf Krisen zugeht, auch ihre positiven Seiten zu sehen versucht. Gelingt dies, verlieren Krisen ihren bedrohlichen und ängstigenden Charakter und werden als natürlicher Verlauf unseres Lebens wahrgenommen. Herr Heidenreich ist u.a. Autor des Buches " In Achtsamkeit zu einander finden – Die buddhistische Sprache der Liebe". Anmelden über VHS Köln.

Sa. 05.11.16; 10-16 h; VHS Köln; Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstr. 35, 50667 Köln; Nummer: A-181803, Entgelt: 35,00 €
Basisseminar: Achtsamkeit in der Kommunikation
Kommunikation umfasst unser gesamtes Leben. Sie kann uns in eine tiefe Verbindung mit unseren Mitmenschen bringen und zu Mitgefühl und Verstehen führen. Unachtsame Kommunikation kann dagegen zu Unverständnis, Streit und Trennung führen. Wir lernen die Grundlagen und Voraussetzungen einer achtsamen und einfühlenden Kommunikation kennen, die auf Verstehen und Verstandenwerden basiert. Sehr viel Aufmerksamkeit wird im Kurs auf die innere Haltung gelegt, mit der wir uns und unseren Mitmenschen begegnen. Achtsame Kommunikation bereichert unser Leben, macht es lebendiger und ermöglicht uns auch in Krisen und Konflikten mit den anderen in Beziehung zu bleiben, offen und gewaltfrei mit ihnen zu kommunizieren. Herr Heidenreich ist Autor des Buches „In Achtsamkeit zueinander finden – die buddhistische Sprache der Liebe“. Anmelden über VHS Köln.


Sa. 12.11.16; 11-16 h; VHS Gummersbach, Rathausplatz 1; Nummer: 1010 A, Entgelt: 40,00 €
Basisseminar: Achtsamkeit in der Kommunikation Leitung Werner Heidenreich
Kommunikation umfasst unser gesamtes Leben. Sie kann uns in eine tiefe Verbindung mit unseren Mitmenschen bringen und zu Mitgefühl und Verstehen führen. Unachtsame Kommunikation kann dagegen zu Unverständnis, Streit und Trennung führen. Wir lernen die Grundlagen und Voraussetzungen einer achtsamen und einfühlenden Kommunikation kennen, die auf Verstehen und Verstandenwerden basiert. Sehr viel Aufmerksamkeit wird im Kurs auf die innere Haltung gelegt, mit der wir uns und unseren Mitmenschen begegnen. Achtsame Kommunikation bereichert unser Leben, macht es lebendiger und ermöglicht uns auch in Krisen und Konflikten mit den anderen in Beziehung zu bleiben, offen und gewaltfrei mit ihnen zu kommunizieren. Herr Heidenreich ist Autor des Buches „In Achtsamkeit zueinander finden – die buddhistische Sprache der Liebe“. Anmelden über VHS Gummersbach

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